Wolfshagen im Harz - Sehenswertes 

 

 


Diabas Steinbruch / Naturpark

Im Jahr 1885 hatte Heinrich Habig erkannt, dass oberhalb von Wolfshagen am Frauenberg sehr hartes Gestein zu finden war. Er erschloss den Steinbruch. In den folgenden fast 100 Jahren wurden hier 8 Millionen Kubikmeter Gestein abgebaut. Diabas-Gestein ist sehr robust und kann einem hohen Druck widerstehen. Steine aus dem Wolfshäger Steinbruch wurden zum Straßenbau im Ruhrgebiet verwendet, aber auch als Schotter für die Bahnlinie nach Berlin.  Selbst Teile des Hamburger Hafens wurden mit Steinen aus diesem Steinbruch gesichert. Nach 100 Jahren ließ die Gesteinsqualität nach und der Abbaubetrieb wurde 1986 endgültig eingestellt. Noch vor der Stilllegung begann man mit der Renaturierung der 25 ha großen Steinwüste. Es wurden über 53.000 Bäume und Sträucher gepflanzt, was zur Folge hatte, das sich hier wieder viele Tierarten ansiedelten, die z.T. auch auf der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten stehen.

 

    

 

 

 

Hinweise: Das Gelände des ehemaligen Steinbruchs ist heute ein Biotop und kann nicht betreten werden. Es wurden jedoch ausreichend Wanderwege und Aussichtspunkte angelegt, von denen aus man das Gelände überblicken kann. Jährlich finden mehrere Wanderungen und Führungen statt.


Burghagen

Von dieser Burg sind nur noch Ruinen- bzw. Mauerreste erhalten. Sie lag auf dem Bergrücken zwischen Wolfshagen und der heutigen Innerstetalsperre. Die ehemaligen Besitzer waren die Herren von Wohldenberg, die zwischen Hildesheim und dem Harz sehr viele Besitztümer und Burgen besaßen. Die Geschichte geht auf das Adelsgeschlecht der "von Gowische" zurück, die hier oberhalb des Ortes ihren Stammsitz hatten und durch den Besitz von Wäldern zwischen Innerste und Hahnenklee zu Wohlstand gekommen waren. Die Ritter von der Gowische wachten über Wolfshagens Einwohner, von denen die meisten in der Erz- und Hüttenindustrie arbeiteten. Ihre Berufe waren mit Treiber, Waldarbeiter, Köhler, Karrenführer und Hüttenarbeiter sehr vielfältig. Es gab Planungen zur Renovierung und zum Schutz der alten Burgreste. Im November 2014 wurde die alte Burg-Zisterne jedoch mit 13 Tonnen Kies verfüllt. Der am Rand befindliche Treppenweg soll zudem noch zurückgebaut werden. Mehr Fotos gibt es HIER.

  

 

 

 

2012 - Naturlehrpfad 

2012 - Naturlehrpfad

2013 - Modell (Hotel Wolfshof) 

2012 - Naturlehrpfad


Sächsische Rundburg

Diese Wall-Burg befand sich an der Stelle, an der heute die Kirche steht. Es finden sich noch Reste des Burghügels und Teile des Ringgrabens südöstlich der St. Thomas-Kirche. Es handelte sich wahrscheinlich um eine typische sächsische Rundburg mit einem ungefähren Durchmesser von 35 m. Heute befindet sich hier ein Gewächshaus auf einem Privatgrundstück.

  

 

  

 

  

  


Ehrenmal am Schützenplatz

Das Ehrenmal befindet sich oberhalb des Schützenplatzes am Hang des Sülteberges. Die Inschrift der Gedenktafel hinter dem Kreuz lautet: "Zum Andenken an unsere Gefallenen und Vermissten der Weltkriege 1914-1918 u. 1939-1945 / Die Gemeinde Wolfshagen". Im Mai 2012 begannen Planungen, dieses Denkmal zu restaurieren und zu verschönern.

  

  

  

  

2011 

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Ehrenmal an den Sportplätzen

Das Ehrenmal für die Mitglieder des TSV Wolfshagen befindet sich neben dem Sand-Fußballplatz in Höhe der Mittellinie. Die Inschrift lautet: "Gedenkstätte der nicht heimgekehrten Sportler des TSV Wolfshagen"

  

  

  

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Alte Schmiede

Die alte Schmiede befand sich mitten in Wolfshagen neben dem nicht überbauten Teil des Borbergsbaches. Sie wurde im Jahr 1552 errichtet und bis ins 20. Jahrhundert betrieben. Heute befindet sich hier am alten Standort eine Hinweistafel. 

  

  

 

 

 

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Heimberghaus

Das villenartige Haus wurde ca. 1890 von einem pensionierten Förster gebaut. Es liegt den "Försterwiesen" gegenüber und diente später als Tagungs- und Erhohlungsheim der evangelischen Landeskirche Hannover. Heute ist das Haus im Privatbesitz und in mehrere Mietwohnungen unterteilt.

 

 

 

 

2011

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1957 


Gowische-Park

Der kleine, schattige Park mit See liegt direkt neben der Touristen-Information und gegenüber dem Heimberghaus. Neben dem Park befinden sich ein paar Parkplätze für Pkw und Busse. Bis 2016 haben hier u.a. die Walpurgis-Feiern stattgefunden.

  

  

 

  

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Grundschule Wolfshagen

Das Schulgebäude wurde im Jahr 1903 eingeweiht. Im Jahr 1930 wurde aus der Gemeindeschule die Volksschule Wolfshagen. Im Jahr 1935 wurde das Nebengebäude mit Duschen und Toiletten gebaut. Im Jahr 1963 bekam die Schule am Triftweg eine Turnhalle mit einem Sportgeläde hinzu. Die Umbenennung in "Grund- und Hauptschule Wolfshagen im Harz" erfolgte im Jahr 1976. Ab 1977 wurden nur noch die Grundschulklassen hier unterrichtet. Die Zusammenlegung mit der Grundschule Lautenthal erfolgte 1978. Im Oktober 1998 wurde die sog. "Regenbogenhalle" auf dem Gelände eingeweiht, die die Schüler vor schlechtem Wetter schützt. In der Neuzeit wurde auch noch ein PC-Raum eingerichtet. Im Juni 2012 wurde bekannt, das die Grundschulen in Lautenthal und Wolfshgen ab 2015/2016 wegen Schülermangel geschlossen werden sollen. Die Kinder sollen die Schulen in Langelsheim bzw. Astfeld aufsuchen. Die Schließung fand nicht statt. Hinter der Schulturnhalle wird der neue Kindergarten in Wolfshagen errichtet. Zudem gibt es einen neuen Raum für Jugendliche und Kinder, in dem man sich treffen und spielen kann.

   

   

  

 

1903

2011

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2018

2018

2018

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Festhalle am Schützenplatz

Das alte Schankzelt auf dem Schützenplatzgelände wurde Ende der 70-iger Jahre baufällig. Auch das Tanzzelt wurde aufgrund der hohen Besucherzahlen zu klein. Im Jahr 1980 zählte man dazu noch 400 Vereinsmitglieder, die natürlich auch fast alle am Schützenfest teilnahmen. Auf Drängen der Stadt Langelsheim, die Ihrerseits ein erhebliches Interesse an dem Bau einer Mehrzweckhalle im Stadtgebiet hatte, wurde der Bau der heutigen Festhalle beschlossen. Die damaligen Baukosten beliefen sich auf 2.049.856,34 DM.  Die "Wolfshäger Festhalle" wurde im Jahr 1982 ihrer Bestimmung übergeben. Bis heute findet das Schützenfest am 1. Augustwochenende in und um die Halle herum statt. Im Gebäude befindet sich seit 2013 ein Steinway-Klavier. Ab Januar 2015 wurde die Halle an neue Pächter aus Wolfshagen übergeben.

  

Postkarte (Text auf der Rückseite): Für Veranstaltungen v. 50 - 600 Personen, Inh. Angela Klingebiel, Am Jahnskamp 4, Tel 05326 / 71 74, 3394 WOLFSHAGEN im Harz

 

 

 

  

1982 - Postkarte

1982 - Postkarte (Text s.o.)

2011

2011


Altes Backhaus - geschlossen -

In dem Haus befand sich ab 1779 das ehemalige Gemeindebackhaus von Wolfshagen, welches von Johann Friedrich Tilly gebaut wurde. Er war ein Nachkomme der sog. Tillyschen Landsknechte, die sich ca. 100 Jahre zuvor in Wolfshagen niederließen. Die öffentliche Bäckerei begann erst 1780. Es wurde hier auch eine Schankwirtschaft mit Garten errichtet. Im Jahr 2018 wurde das haus zusammen mit der Schankwirtschaft geschlossen.

 

 

 

 

 

 

 

2012

 

 

 


mineralienmuseum / Heimatmuseum

In dem Haus an der Hauptstrasse ggü. dem ehemaligen Deutschen Haus befand sich vormals eine Bankfiliale der Voklsbank. Hier wurde zuerst eine kleine Mineralienausstellung präsentiert. Ab Oktober 2018 wurde in dem umgebauten gebäude die Ausstellung "Wolfshäger Traditionen" eröffnet.

 

 

 

 

 

 

 

2018

 

 

 


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 Fotos, Texte, Grafiken: JHreisen

Daten und Links ohne Gewähr (10.2018)