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FEUERWEHRMUSEUM FULDA |
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INFORMATIONEN / GESCHICHTE |
Das Deutsche Feuerwehr-Museum im hessischen
Fulda hat seinen Ursprung in der Gründung des Vereins Deutsches
Feuerwehrmuseum Fulda e. V. am 9. Juni 1963. Im Jahr 1988 wurde ein
Erweiterungsbau eröffnet, der auf 1.600 m² Ausstellungsfläche die
Geschichte des Feuerwehrlöschwesens vom Mittelalter bis in die heutige
Zeit präsentiert. Gezeigt werden unter anderem Löschgeräte wie
Ledereimer, Kastenspritzen, Pumpen, Drehleitern und Feuerwehrfahrzeuge,
letztere von Magirus, Magirus-Deutz, Hanomag-Henschel, MAN und
Mercedes-Benz. Die Großgeräte sind in Gruben aufgebaut, die von erhöhten
„Bürgersteigen“ umschlossen sind. Aufgrund dieser Darstellungsweise wird
auch Kindern und Rollstuhlfahrern ermöglicht, alles gut sehen zu können. Das Museum zeigt die Geschichte des Feuers, der
Brandbekämpfung und des Brandschutzes nicht nur als ein Gebiet der
Technikgeschichte, sondern auch als Teil der Kultur- und
Sozialgeschichte. In Halle I befinden sich Exponate und ähnliches zur
Geschichte des Feuers unter besonderer Berücksichtigung der
Brandbekämpfung und des Brandschutzes hauptsächlich aus der Zeit vom 16.
bis zum 19. Jahrhundert. Halle II ist der Zeit seit dem 20. Jahrhundert
gewidmet. Vor dem Museumseingang liegt ein kleiner Garten mit
ausgewählten Pflanzen, die einen Bezug zum Thema Feuer haben.
Touristische Unterrichtungstafeln auf der Bundesautobahn 7 weisen auf
das Feuerwehrmuseum hin. Partnermuseen sind das Steirische
Feuerwehrmuseum in Groß Sankt Florian, das Oberösterreichische
Feuerwehrmuseum in St. Florian und die Vorarlberger Museumswelt in
Frastanz. Dieses Museumsquartett zeichnet für die gemeinsame Entwicklung
von FIAS (Feuerwehrhistorisches Inventarisierungs- und
Archivierungs-System) verantwortlich. |
Fotos, Texte, Grafiken: JHreisen - Wikipedia / Daten und Links ohne Gewähr (02.2023) |