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Die Kirche, erstmals in einer
Urkunde von 1256 erwähnt, war der Mittelpunkt der Gemeinde auf
den Elbinseln Grimm, Cremon, Brook, Wandrahm und Kehrwieder.
Der Neubau des Langhauses wurde um 1450 abgeschlossen. In den
Jahren 1566 bis 1568 erfolgte eine farbige Fassung der Turmfassade
durch den zu der Zeit in Hamburg ansässigen Maler Daniel Freese.
Von dem Künstler stammte auch das Gemälde Urteil Salomonis
als Pfeilerbekleidung. Die dreischiffige gotische Pseudobasilika
mit Chorumgang hat eine gegenüber dem Turm nach Norden
verschobene Achse. Das Mittelschiff besitzt eine Höhe von 29
Metern. Bis ins 16. Jahrhundert
hatten die Schiffe einzelne Dächer, die von einem gemeinsamen Dach
abgelöst wurden. Wegen des schlechten Baugrundes der Elbmarsch hat
es zahlreiche Setzungen gegeben, die durch Maueranker abgefangen
werden mussten, einer zeigt die Jahreszahl 1660. Der 1657
errichtete barocke Turmhelm mit mehreren Stufen trägt die Krone
der heiligen Katharina. Sie wurde der Sage nach aus dem Goldschatz
Klaus Störtebekers hergestellt. Nach weitgehender Zerstörung während
eines Bombenangriffs am 30. Juli 1943 blieben im Wesentlichen nur
noch die Außenmauern und der Turmschaft erhalten. In den Jahren
1950 bis 1956 erfolgte die Rekonstruktion, aufgrund von Geldmangel
der Gemeinde allerdings nur ungenügend. 1957 war der zerstörte,
116,7 Meter hohe Turm durch eine Stahlkonstruktion in der Form des
17. Jahrhunderts wiederhergestellt. Die Kirche wird seit dem Jahr
2007 umfassend saniert. Neben dem Neuaufbau der Strebepfeiler, dem
Austausch von Mauerwerk, der Erneuerung des Kupferdachs wird auch
die Wiederherstellung der 1943 zerstörten Orgel betrieben.
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