Allgemeines / Geschichte

1248 wurde Bergstedt, das ehemals ein sächsisches Runddorf war, erstmals urkundlich unter dem Namen Berichstede genannt. 1345 verpfändete die Familie von Wedel das Dorf an das Hamburger Domkapitel. Im 16. Jahrhundert gelangte Bergstedt an die Herzöge von Holstein-Gottorp, bevor es 1750 bis 1773 wieder an Hamburg verpfändet war. Seit 1889 bildete Bergstedt gemeinsam mit der Landgemeinde und dem Gutsbezirk Hoisbüttel einen Amtsbezirk im preußischen Kreis Stormarn. Im Zuge des Groß-Hamburg-Gesetzes wurde Bergstedt 1937 nach Hamburg eingemeindet. Heute gehört es zum Ortsamtsgebiet Walddörfer.


Kirche Bergstedt

Die sehenswerte Kirche am Wohldorfer Damm ist ein Feldsteinbau aus dem frühen 13. Jahrhundert. Die Bergstedter Kirche ist eine der ältesten Hamburgs. Sie wurde 1256 unter dem Abt zu Stade und Vizebischof von Hamburg gebaut. Die Emporen im Inneren stammen von 1663, die Kanzel von 1686 und der Fachwerkturm wurde 1745 angebaut.

  

  

  


Alte Mühle

Die Mühle steht seit dem 16. Jahrhundert in Bergstedt. Sie wurde im 30-jährigen Krieg (1618-48) als Pulvermühle, später als Stampfmühle für Münzen und ab 1695 als Kornmühle genutzt. Das jetzige Gebäude wurde 1880 nach einem Feuer aus gelbem Trilluper Ziegelsteinen errichtet. Das alte Wasserrad wurde in den 20er Jahren durch eine leistungsstärkere Turbine ersetzt, die noch heute im Keller zu finden ist. Seit 1997 ist die Turbine nach einigen Reparaturen wieder funktionsfähig und produziert Strom. Heute befindet sich ein Café / Restaurant. in dem Gebäude.

  

 

 

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Denkmal Weltkriege

Das Denkmal befindet sich hinter der Kirche. Die Inschriften lauten: "Der Toten Gedenken sei den Lebenden Mahnung zum Frieden - 1939 - 1945" (2. Weltkrieg) und "Die dankbare Gemeinde Bergstedt ihren Söhnen 1914 - 1918" (1.Weltkrieg)

  

 

 


Mahnmal Judenverfolgung

   

Bergstedter Marktplatz

Die Inschrift des Gedenksteins lautet: "18. Oktober - 1813 - 1913"

    

   

   


Landhaus Mahr

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Das Landhaus Mahr (auch Haus Hohenbergstedt oder Kinderheim Hohenbergstedt genannt) ist ein reetgedecktes Klinkerhaus am Hohenbergstedt 21 (vorher: Am Beerbusch 31). Es wurde 1911/1912 nach Entwürfen der Architekten Hermann Distel und August Grubitz gebaut und steht seit 1989 unter Denkmalschutz. Von 1982 bis 2011 wurde es von einer Wohngemeinschaft, dem Wohnmodell Kritenbarg e. V., bewohnt. Seit Ende Juni 2011 steht das Haus leer. Pläne für die zukünftige Nutzung sind nicht bekannt.


Links

www.kirchebergstedt.de

Webseite der Kirchengemeinde Bergstedt

www.ff-bergstedt.de

Webseite der Freiwilligen Feuerwehr Bergstedt


FOTOS / TEXTE / GRAFIKEN: JH-REISEN - WIKIPEDIA / DATEN UND LINKS OHNE GEWÄHR (06.2026)