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Kirchsteinbek
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Erstmals
wird der Ort 1212 als Steinbek urkundlich erwähnt. Der Name geht auf
die Glinder Au, den den Ort teilenden steinigen Bach, zurück. Mit dem
Bau der ersten Kirche 1239 wird das Dorf auch Kirchsteinbek genannt.
1321 wird erstmals eine Kornmühle im Ort genannt. Seit diesem Jahr gehört
er auch zum Kloster Reinbek und wurde Zentrumsgemeinde eines
Kirchspiels, zu dem 18 weitere Dörfer gehörten. Nach der Reformation
und der damit verbundenen Auflösung des Klosterbesitzes kommt Steinbek
zum landesherrlichen Amt Reinbek. Nach
der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen wurde der Ort endgültig
in Kirchsteinbek umbenannt und dem neu gegründeten Kreis Stormarn
zugeordnet. Mit Einführung der preußischen Kommunalverfassung 1889 kam
der Ort zum Amtsbezirk Schiffbek. Seit ca. 1900 begann die Verstädterung
der bisher dörflichen Gemeinde. 1927 wurde Kirchsteinbek mit Schiffbek
und Öjendorf zur neuen Großgemeinde Billstedt zusammengelegt. Es hatte
damals 2.154 Einwohner.
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Öjendorf
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Öjendorf
wurde 1224 erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1265 gehörte das Dorf zum
Kirchspiel Kirchsteinbek. Zuvor waren die Bewohner – wie auch die aus
Schiffbek – nach Hamburg zur Hauptkirche St. Jacobi eingepfarrt. Öjendorf
war stets der kleinste der drei Teilorte. Zum Zeitpunkt der Gründung
Billstedts wohnten nur knapp 700 Menschen dort. Noch heute sind einige
alte Bauernhäuser im Ort erhalten. Die
Freiwillige Feuerwehr Öjendorf wurde offiziell im Jahr 1890 gegründet,
wobei Dokumente schon im Jahr 1880 eine Feuerwehr in Öjendorf
aufzeigen. In Öjendorf liegt das Naherholungsgebiet Öjendorfer See und
der Hauptfriedhof Öjendorf, der 1966 als zweiter Hauptfriedhof Hamburgs
angelegt wurde.
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Schiffbek
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Wie
Kirchsteinbek wurde 1212 auch Schiffbek erstmals urkundlich erwähnt.
Zwar war der Ort dem Hamburger Domkapitel tributpflichtig, verwaltungsmäßig
gehörte er jedoch zum Kloster Reinbek, nach der Reformation dann zum
landesherrlichen Amt Reinbek. Mit Gründung der Jutespinnerei 1881 zogen
viele Arbeiter aus Polen und Böhmen nach Schiffbek, das daher Ende des
19. Jahrhunderts auch eine römisch-katholische Gemeinde erhielt. Im
Rahmen des Hamburger Aufstandes der KPD wurde am 23. Oktober 1923 die
Polizeiwache überfallen und die dort liegenden Waffen erbeutet.
Schiffbek entwickelte sich zu einem Zentrum des Aufstandes. Zum
Zeitpunkt der Bildung Billstedts hatte der Ort knapp 9000 Einwohner. Das
ehemalige Dorf bildet heute das Zentrum Billstedts. Hier sind Ortsamt,
Einkaufszentrum und Fußgängerzone vorhanden.
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