Allgemeines

Eilbek ist ein am gleichnamigen Alster-Nebenfluss gelegener Stadtteil. Er grenzt im Westen an Hohenfelde, im Nordwesten an Uhlenhorst und Barmbek Süd, im Osten an Wandsbek – hier bilden die Brauhausstraße und Hammer Straße die Grenze; bis in die 1980er war im Straßenpflaster noch die Grenze zwischen Hamburg und Preußen markiert – und im Süden an Hamm-Nord; hier bildet die Trasse der Eisenbahnlinie nach Lübeck die Grenze. Der Stadtteil ist angesiedelt auf 179 ha und liegt beiderseits der Wandsbeker Chaussee. Das Viertel ist im Wesentlichen durch eine mehrgeschossige enge Wohnbebauung gekennzeichnet. Das westliche alsternahe Auenviertel entlang dem Eilbekkanal, hier enden viele Straßennamen auf -au, wie Eilenau, Blumenau und Hagenau, kennzeichnet eine kleinteiligere, meist zweistöckige Bebauung mit sehr viel Bäumen auf den Straßen und in den Gärten, die die alten Stadthäuser oder Mehrfamilienhäuser umschließen. Es gibt einzelne verstreute Gewerbebetriebe, alte umgenutzte Fabriken und in der Nähe vom Bahnhof Hasselbrook einige größere Verwaltungsbauten.


Geschichte (Auszüge)

Die erste urkundliche Erwähnung Eilbeks erfolgte 1247 als Ylenbeke, was soviel wie (Blut-)Egelbach heißt. Es gehörte zunächst für 600 Jahre zum Hospital zum Heiligen Geist. Die Südgrenze bildete zunächst der Heerweg von Hamburg nach Lübeck, die heutige Wandsbeker Chaussee. Ab dem Jahr 1829 gehörte es zur Vogtei Barmbek. Im Jahr 1856 wurde das Gebiet durch die Stadt nach Süden längs des Peterkamps bis zur Papenstraße/Pappelallee erweitert. Nach dem Deutsch-dänischen Krieg von 1864 wurde die Bahnlinie nach Lübeck gebaut und Eilbek daraufhin südlich bis zur Bahnlinie erweitert. Nach dem Großen Hamburger Brand von 1842 siedelten sich viele der obdachlos gewordenen Bürger in Eilbek an. 1861 wurde dort das heutige Allgemeine Krankenhaus Eilbek als Irren-, Heil- und Pflegeanstalt Friedrichsberg gegründet. Nach dem Bau der Bahnlinie Hamburg-Lübeck 1865 verstärkte sich der Zuzug nach Eilbek weiter, das schließlich 1894 zum Hamburger Stadtteil erweitert wurde. 1923 war Eilbek eines der Zentren des kommunistischen Hamburger Aufstands. Im Zweiten Weltkrieg wurde Eilbek durch die schweren Luftangriffe im Juli 1943 nahezu vollständig zerstört. Mit der Neugliederung Hamburgs im Jahre 1949 wurde Eilbek ein Teil des Bezirks Wandsbek. Ein berühmter Sohn des Stadtteils ist Max Schmeling, der in der Hasselbrookstraße aufwuchs. Gleichfalls in der Hasselbrookstraße (Nr. 54) lebte 1928 Rudolf Ditzen, später als Schriftsteller Hans Fallada bekannt geworden.


Seit 2010 gibt es die sog. Eilbeker-Tafelrunde. Alle bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten und geschichtlichen Ereignisse wurden im Bereich von Eilbek auf Tafeln vermerkt.


Punkt 1

Punkt 2

Punkt 3

Pfahlhaus

Alte Eilbeker Apotheke

Landwehr

Wartenau

Wartenau / Wandsbeker Chaussee

Landwehr ggü. Spielplatz

     

   

Punkt 4

Punkt 5

Punkt 6

Theater 53 Eilbek (geschlosen)

Max Schmeling

theater Fundus (Kindertheater)

Wartenau

Hasselbrookstraße 14

Hasselbrookstraße 21 - 25 (Hinterhof)

          

Punkt 6

Punkt 8

Punkt 9

Wohnung Hans Fallada

Hasselbrookschule

Friedenskirche Eilbek

Papenstraße / Hirschgraben

Hasselbrookstraße / Ritterstraße

Ritterstraße / Papenstraße

             

Punkt 10

Punkt 11

Punkt 12

Baptisten-Kapelle "Eben-Ezer" 

Gewürzmühle

Wohnhaus Karen Horney

Kiebitzstraße

Hirschgraben 30 (Chilenisches Konsulat)

Papenstraße / Hirschgraben

            

Punkt 13

Punkt 14

Punkt 15

Bürgerpark / Kalkmannsche Villa

Tilemann-Hort

T.-H. Eilbek

Wandsbeker Chaussee 104

Ritterstaße

Ritterstraße (Ernst Moritz Arndt Halle)

            

Punkt 16

Punkt 17

Punkt 18

Sandkrug

Alte Polizeiwache

Heiligen-Geist-Hospital

Sandkrug / Wandsbeker Chaussee

Richardstraße

Richardstraße 85 (Schule)

         

Punkt 19

Punkt 20

Punkt 21

Auenviertel

Maria-Magdalenen-Kloster (1901-1943)

Der Eilbek

Richardstraße 85 (Schule)

Richardstraße

Richardstraße (Brücke am Eilbekkanal)

            

Punkt 22

Punkt 23

Punkt 24

Furt und Höfe

Versöhnungskirche

Frühe Gewerbebetriebe

Maxstraße / Eilbektal

Eilbektal

            

Punkt 25

Punkt 26

Punkt 27

Irrenanstalt Friedrichsberg

Schön Klinikum Eilbek

Bahnhof Friedrichsberg

Eilbektal unter der S-Bahnbrücke Friedrichsberg

Eilbektal unter der S-Bahnbrücke Friedrichsberg

Eilbektal unter der S-Bahnbrücke Friedrichsberg

           

Punkt 28

Punkt 29

Punkt 30

Rantzau Mühle

Brauhaus

Dichter und Denker

Eilbeker Weg / Brauhausstraße

Brauhausstraße (Gelände Lidl)

Börnestraße / Wandsbeker Chaussee

            

Punkt 31

Punkt 32

Punkt 33

Primus Katastrophe

Schule Wielandstrasse

Schulen in der Kantstraße 

Wielandstrasse ggü. 14

Kantstraße / Schellingstraße

              

Punkt 34

Punkt 35

Punkt 36

Ernst Thälmann

Bunkeranlage Schellingstraße

Hamburger Schachclub von 1836 e.V.

Kantstraße (vor der Schule)

Schellingstraße (vor Fichtestraße)

Schellingstraße / Fichtestraße

            

Punkt 37

Punkt 38

Punkt 39

Feuerbach Apotheke

Windmühle

Osterkirche

Wandsbeker Chaussee 177

Wandsbeker Chaussee (zw. Roßberg und Peterskampweg)

Jacobipark / Wandsbeker Chaussee

            

Punkt 40

Punkt 41

Punkt 42

Latsch In

Ruckteschellheim

Eilbeker Gemeindehaus

Wandsbeker Chaussee (Eingang Jacobi-Park)

Wandsbeker Chaussee (Fassade)

Friedenstraße

              

Punkt 43

Punkt 44

Punkt 45

Jacobi-park

Hammer Friedhof (ehem.)

S-Bahnhaltestelle Hasselbrook

Wandsbeker Chaussee

Wandsbeker Chaussee (Jacobi-Park)

Hasselbrookstraße / Hammer Steindamm

             

Punkt 46

punkt 47

Punkt A

Strassenbahn

Lübsche Chaussee

Bäckerei Julius Busch

Wandsbeker Chaussee

             

Punkt B

Punkt C

Punkt D

Mutter mit Kind

Hamburger Widerstand

SC Eilbek

Auenstraße (vor Kindergarten)

Eilbektal / Rückertstraße

             

Punkt E

Firma Rudolph Otto Meyer

Hammer Straße / Pappelallee (ehemals Imtech)


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