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Der
Hamburger Dom ist ein regelmäßig auf dem Heiligengeistfeld
stattfindendes Volksfest. Ihm gehören der Dommarkt (Winterdom, Anfang
November bis Anfang Dezember), das Frühlingsfest (Frühlingsdom im März/April)
und das Hummelfest (Sommerdom im Juli/August) an. Jährlich besuchen bis
zu 9 Millionen Menschen diese Veranstaltung und machen den Dom so zum
sechstgrößten Jahrmarkt Deutschlands. Über 260 Schausteller sind bei
jedem Dom auf dem etwa 160.000 m² großen Festgelände vertreten.
Den Besucher erwarten eine bunte Mischung aus Kinderkarussells,
Losbuden, Imbissbetrieben, Mandelbuden und modernen, schnellen Fahrgeschäften.
Der
Hamburger DOM hat seine historischen Ursprünge im 11. Jahrhundert. Im
damaligen Hamburger Marien-Dom suchten Händler und Handwerker, aber
auch Gaukler und Quacksalber Schutz vor Wind und Wetter. Den Domherrn,
den rotbärtigen Erzbischof Burchard von Bremen, störte das weltlich
bunte Treiben in seiner Kirche. Er erteilte den Schaustellern 1334
Hausverbot bei Strafe des Kirchenbannes. Erzbischof
Burchard jedoch unterließ nicht nur da Bannschleudern, sondern
gestattete sogar im Jahr 1337 ausdrücklich die Anwesenheit der Händler
im DOM, jedoch nur bei "Hamburger Schietwetter". Der Markt blieb dort bis 1804,
das marode Gemäuer wurde 1807 abgerissen. Den Marktleuten wurde kein
neuer Platz zugewiesen, und so verteilten sie sich auf die Marktplätze
der Stadt: den Gänsemarkt, den Pferdemarkt, den Zeughausmarkt und
schließlich den Großneumarkt. Von
1880 an stellten Schausteller ihre Buden auch auf dem Spielbudenplatz,
dem Heiligengeistfeld und der heutigen Glacischaussee auf. 1892 leidete
Hamburg unter Cholera und der Markt wurde dann auf das Heiligengeistfeld
beschränkt, wo der Hamburger Dom auch heute noch zu finden ist. Zum
ursprünglichen Winterdom (Dommarkt) gesellte sich 1947 der Sommerdom
(Hummelfest) und 1948 der Frühjahrsdom (Frühlingsfest). |