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neunkirchen - ot neunkirchen |
landkreis |
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ALLGEMEINES |
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Die Gemeinde Neunkirchen liegt im südwestlichen Teil des Kreises
Siegen-Wittgenstein südlich von Siegen im Siegerland. Sie befindet sich im Tal
der Heller („Freier Grund“), die einen östlichen Zufluss der Sieg darstellt. Der
Ort liegt auf 242 bis 510 m ü. NHN. Die höchste Erhebung (außerhalb des
Kernorts) ist der Hohenseelbachskopf mit 517,5 m, ein erloschener Vulkan;
südlich des Kernorts liegt der Hellerberg (366,9 m). |
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geschichte |
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Bereits am 28. April 1048 ist der „Freie Grund“
zum ersten Mal schriftlich nachgewiesen. Der Ort Neunkirchen wurde am
23. August 1288 als „Nunkirchen“ erstmals urkundlich erwähnt. Bis zum
14. Jahrhundert waren die Adeligen von Seelbach im Besitz des Freien
Grundes. Zwischen dem 14. Jahrhundert und dem Jahre 1816 wurde der Freie
Grund in einem Kondominium zwischen den Grafenhäusern Nassau und Sayn
geteilt regiert. Diese Teilung erfolgte jedoch nicht nach Ortschaften
oder Landstrichen, sondern durch die Zugehörigkeit einzelner Einwohner
zu den jeweiligen Adelshäusern. Dies brachte einerseits Nachteile mit
sich, andererseits jedoch auch Vorteile, die in den übrigen Gebieten der
Grafenhäuser nicht bestanden. So mussten die Einwohner, wie auch die
Bergwerksbetriebe, im Freien Grund keinen „Zehnten“ leisten. Die
Doppelherrschaft endete erst im Jahr 1816 durch den Wiener Kongress mit
der Anschließung der Region an den neu gegründeten Kreis Siegen und der
damit verbundenen Eingliederung in das Königreich Preußen. Das Amt
Neunkirchen wurde gebildet, es umfasste durch die vorangegangene
Doppelherrschaft im Freien Grund nur eine Hälfte der Ortschaften, die
andere Hälfte gehörte zum Amt Burbach. Im Jahr 1844 wurde das Amt
Neunkirchen aufgelöst und die Orte komplett dem Amt Burbach zugeteilt.
1862 wurde die Deutz-Gießener Eisenbahn eröffnet, an der Neunkirchen
einen eigenen Bahnhof erhielt. Somit waren die Gruben und Hütten in der
Umgebung mit dem Ruhrgebiet sowie der Rhein-Main-Region verbunden. Mit
der Eröffnung der Freien Grunder Eisenbahn im Jahr 1907 wurden
schließlich auch die umliegenden Orte angeschlossen. Seit dem 1. Januar
1969 ist Neunkirchen eine Großgemeinde. Im Zuge der Gemeindereformen
kamen die Ortsteile mit insgesamt knapp 15.000 Einwohnern hinzu. Als
1973 das Neunkirchener Rathaus zu klein wurde, begann man mit dem Bau
eines neuen. Das alte Rathaus, ein historisches Gebäude aus dem Jahr
1754, wurde zerlegt und im Hagener Freilichtmuseum wieder aufgebaut.
Dort beherbergt es seitdem das Deutsche Schmiedemuseum. In den
1960er-Jahren fing man an, den Rassberg zu bebauen. Die Einwohner des
Rassberges werden heute von der Gemeinde zum Ortsteil Neunkirchen
gezählt und nicht, wie es richtig wäre, zwischen Salchendorf und
Zeppenfeld aufgeteilt. Seit den 1970ern ist Neunkirchen über die
Autobahn A 45 zu erreichen. Zwischen Juni 2008 und Ende 2009 fanden in
der Neunkirchener Ortsmitte Bauarbeiten für ein neues Einkaufszentrum
statt. Dieses wurde im Oktober 2009 eröffnet. |
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| Fotos, Texte, Grafiken: JHreisen - Wikipedia - google / Daten und Links ohne Gewähr (10.2026) |