SEHENSWÜRDIGKEITEN


 Exotischer Garten

Der Exotische Garten von Monaco (Le Jardin Exotique de Monaco) ist ein im Jahr 1933 eröffneter Botanischer Garten in Monaco. Hier wachsen Pflanzen aus Südeuropa, Süd-/Mittelamerika, Afrika und dem Nahen Osten. Er befindet sich im Süden des Zwergstaates auf einer Anhöhe. Homepage (alle Sprachen): HIER

 

 

 


Monte Carlo

Es handelt sich um einen Stadtteil von Monaco, der für sein Casino und seine Prominenz bekannt ist. Es wird manchmal fälschlicherweise als Hauptstadt von Monaco ausgegeben. Monaco hat als Stadtstaat jedoch keine Hauptstadt. Als Verwaltungszentrum kann man den Stadtteil Monaco-Ville ansehen, in dem zahlreiche Behörden, das Schloss und die Kathedrale liegen. Seinen Namen verdankt Monte Carlo dem Fürsten Charles III., der in den 1860er Jahren in dem bis dato unentwickelten Gebiet ein Casino ansiedelte. Der Name Quartier de Monte Carlo wurde der Umgebung der Spielbank am 1. Juli 1866 verliehen. In Monte Carlo startet und endet alljährlich die Rallye Monte Carlo. Außerdem führt die Strecke des Großen Preis von Monaco der Formel 1 durch Monte Carlo.

 

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Musee Oceanografique

Das Ozeanographische Museum Monaco (franz.: Musée et Institut océanographique de Monaco) ist ein 1889 durch Fürst Albert I. gegründetes monegassisches Museum und Institut für Meereskunde. Das Ozeanographische Museum befindet sich an einem ins Mittelmeer reichenden Felshang in Monaco-Ville. Es wurde inmitten einer repräsentativen Parkanlage errichtet, die sich direkt an das Areal des Palais de Monaco, der Residenz des Fürsten von Monaco, anschließt. Im Park, der durch viele exotische Pflanzen geprägt ist, befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Museum ein Denkmal für den Stifter, den meereskundlich interessierten Fürsten Albert I.. 1957 wurde Jacques-Yves Cousteau Direktor des Museums. Unter seiner Obhut erreichte das Museum und insbesondere der Forschungsbereich im Institut eine neue Blüte. Heute verfügt das Ozeanographische Museum über moderne Aquarien und finanziert sich nahezu gänzlich über den Tourismus selbst.

        

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Fürstenpalast

Auf dem Felsen le Rocher am Mittelmeer entstand 1191 eine genuesische Befestigung. Von dieser mittelalterlichen Burg sind heute noch drei restaurierte Türme mit Schwalbenschwanzzinnen auf der rechten Palastseite erhalten. Es folgten zahlreiche Erweiterungen. Im 15. Jahrhundert musste die Anlage zu einer Garnison umgebaut werden. Anschließend begannen die Herrscher von Monaco, die Anlage zu einem Palast umzugestalten und fügten seit 1520 die repräsentativen Gebäulichkeiten hinzu mit Flügelbauten um den Ehrenhof von dem eine weiße, marmorne Freitreppe in Hufeisenform zu der Loggia, der Herkules-Galerie führt. Louis I. veranlasste den Bau des barocken Hauptportals mit dem Grimaldi-Wappen und der Treppe nach dem Vorbild von Schloss Fontainebleau. Die 30 Stufen sind aus einem einzigen Maromorblock aus Carrara gefertigt. Orazio Ferrari schmückte die Loggia mit den Darstellungen der Taten des Herakles. Fürst Honoré II. von Monaco ließ 1632 den Ostflügel erbauen. Die barocke Inneneinrichtung stellte Fürst Charles III. nach der Französischen Revolution um 1865 wieder her. Baugeschichtlich ist der Palast ein Konglomerat verschiedener Stilrichtungen vom Mittelalter über die Renaissance bis zum 19. Jahrhundert. Zu den Palast-Räumen gehört als Hauptraum der Thronsaal. Das Deckengemälde des Spiegelgewölbes mit der Darstellung der Auslieferung an Alexander den Großen schuf Orazio de Ferrari. Der Löwenthron steht an der Langseite. Die Fußböden des Palastes sind aus Carrara-Marmor. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Spiegel-Galerie, die Enfilade mit dem Blauen Salon, dem Roten-Salon mit rotem Brokat, Bildern von Jan Brueghel dem Älteren, Charles Lebrun und französischen Möbeln des 18. Jahrhunderts. Es folgt der York-Raum, ein Schlafzimmer mit den Bildern der vier Jahreszeiten von Gregorio de Ferrari, der Gelbe Salon, das Schlafzimmer Ludwigs XV. und der Mazarin-Salon. Diese Räumlichkeit ist in einem Goldton und mit Täfelungen gehalten. Über dem Kamin hängt das Porträt Jules Mazarins. Von Honoré II. stammt die Basis der fürstlichen Kunstsammlung mit Werken von Domenico Ghirlandaio, Tizian, Albrecht Dürer, Raffael, Peter Paul Rubens und Michelangelo. Teile des Palastes sind zeitweise der Öffentlichkeit als Museum zugänglich. Im linken vorderen Palastteil befindet sich das Museum Napoleons mit Erinnerungsstücken aus der napoleonischen Ära. Der Fürstenpalast liegt in Monaco-Ville, der Altstadt.

  

  

  


Fotos, Texte, Grafiken: JHreisen - Wikipedia / Daten und Links ohne Gewähr (05.2021)