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SCHLACHT AM HORSESHOE BEND (27.MÄRZ 1814) |
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Allgemeines |
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| USA | Grossbritannien / indianer | |
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befehlshaber |
andrew jackson, james neill, pushmataha | peter mc queen, menawa |
| truppenstärke | 2.000 Infanterie / 70 Kavallerie / 600 Indianer (cherokee, choctaw, Muscogee) | ca. 1000 indianer (red sticks) |
| verluste US | gefallen 47 / verwundet 159 | gefallen 800 / verwundet 206 |
| verluste Indianer | gefallen 23 / verwundet 47 | |
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Vorgeschichte |
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Die Schlacht am Horseshoe Bend hat weder etwas mit Briten noch mit Kanadiern zu tun, wird aber trotzdem als Teil des Britisch-Amerikanischen Kriegs von 1812 angesehen. Eigentlich war es die entscheidende Schlacht im so genannten Creek-Krieg, in dem Andrew Jackson Alabama für eine Besiedlung durch amerikanische Siedler „säubern“ wollte. General Jackson war Kommandant der West Tennessee-Miliz, aus der er eine schlagkräftige Truppe gebildet hatte. Unterstützt wurde die Miliz durch die 39. US-Infanterie und etwa 600 Cherokee und Lower-Creek-Indianer. Ihnen gegenüber stand der Stamm der Red-Stick-Creek. Im Frühjahr 1814 verließ Jacksons Truppe Fort Williams Welt-Icon und durchquerte die Wälder in Richtung des Lagers der Red-Stick-Creek unter ihrem Häuptling Menawa. 10 km vor seinem Ziel lagerte Jackson am Tallapoosa, einer Gegend mit Namen Horseshoe Bend in Alabama. Er befahl General John R. Coffee mit der berittenen Infanterie und den verbündeten Indianern den Fluss im Süden zu überqueren, um das Red-Stick-Lager zu umstellen. Jackson blieb unterdessen mit 2.000 Infanteristen nördlich des Lagers. |
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Verlauf |
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Am 27. März gegen 10:30 Uhr begann Jackson damit, das Lager mit zwei Kanonen
etwa zwei Stunden lang zu beschießen. Es wurde aber so gut wie keiner der Red
Sticks getroffen und auch die Befestigungen blieben intakt. Gleichzeitig
überquerte General Coffee mit seinen Reitern und den Cherokee den Fluss und
griff die Red Sticks in deren Rücken an. Daraufhin befahl Jackson einen
Bajonettangriff. Die Infanterie überwand die Brustwehren, die das Lager umgaben
und die Red Sticks gerieten in das Kreuzfeuer beider Truppen. Sam Houston (der
spätere Gouverneur von Tennessee und Texas) diente als Leutnant in Jacksons
Armee. Houston war einer der ersten, denen es gelang, die Barrikaden lebend zu
überwinden. Er wurde lediglich durch einen Pfeil der Creek verletzt. Diese
Verletzung sollte ihn aber sein Leben lang behindern. Die Schlacht tobte fünf
Stunden lang. Etwa 550 Red Sticks wurden im Lager getötet und viele andere beim
Versuch, über den Fluss zu fliehen. Der spätere Senator der Vereinigten Staaten,
John Henry Eaton schrieb: „Diese Schlacht machte die Hoffnungen (des Feindes)
zunichte, weiteren Widerstand zu leisten …. In diesem Kampf wurden ihre besten
und tapfersten Krieger getötet.“ Häuptling Menawa war schwer verwundet worden
und konnte sich lediglich mit 200 der ursprünglich 1.000 Krieger in Sicherheit
bringen. Sie zogen ins Seminolengebiet nach Spanisch-Florida. Damit die Miliz
die genaue Zahl der Opfer bestimmen konnte, wurden den getöteten gegnerischen
Creek die Nasenspitzen abgeschnitten. Es kam auch zu weiteren Übergriffen, bei
denen den Getöteten teilweise die Haut abgezogen wurde, um Gebrauchsgegenstände
daraus zu fertigen. |
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Folgen |
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Am 9. August 1814 zwang Andrew Jackson die Creek, den Friedensvertrag von Fort James Jackson zu unterschreiben. Trotz energischen Protests der Creek-Indianer, die an der Seite Jacksons gekämpft hatten, mussten sie 93.000 km² Land (die Hälfte von Alabama und ein Teil von Süd-Georgia) an die Regierung der Vereinigten Staaten abtreten. Außerdem beanspruchten die Cherokee, die mit den Vereinigten Staaten verbündet waren, 7.700 km² des Landes. Der Creek-Krieg war eigentlich ein Stammeskrieg unter rivalisierenden Gruppen und nicht Teil des Kriegs von 1812. Diese Schlacht sowie die Schlacht von New Orleans machten Andrew Jackson so populär, dass er 1828 die Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewann. Das Schlachtfeld kann heute noch im Horseshoe National Military Park besichtigt werden. |
| Fotos, Texte, Grafiken: JHreisen - Wikipedia / Daten und Links ohne Gewähr (03.2026) |