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ZEITTAFEL |
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VORLAUF |
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19. November 1794 |
Jay´s Treaty : Der Handelsvertrag von London zwischen England und der USA ist einseitig zugunsten der Briten und geht besonders auch auf Kosten Frankreichs. Jay´s Treaty führt später nicht nur zum Quasi War zwischen den USA und Frankreich, sondern hat auch Langzeitfolgen für den Krieg von 1812, weil die tatsächlichen Konflikte über Staatsbürgerschaft und staatliche Souveränität zwischen beiden Staaten nicht gelöst werden. |
| 21. November 1806 |
Die durch das Berliner Dekret von Napoleon verhängte französische Kontinentalsperre stört den wachsenden amerikanischen Überseehandel empfindlich |
| 31. Dezember 1806 |
Der Monroe-Pinkney Treaty zwischen den USA und England soll das Pressen amerikanischer Seeleute für die englische Navy unterbinden. Doch Präsident Thomas Jefferson legt den Ende 1806 unterschriebenen Vertrag gar nicht erst dem Senat vor, der Vertrag läßt den Briten zu viele Schlupflöcher, um die Praxis des Pressens fortzusetzen. |
| 26. Juni 1807 |
Das englische Linienschiff LEOPARD (50 - Humphreys) bringt wenige Meilen vor Cape Henry (amerikanische Ostküste) die amerikanische Fregatte CHESAPEAKE (38 - Kommodore Barron) auf, die eine geforderte Inspektion verweigert. Die Briten entern die Fregatte nach kurzem Feuergefecht. Grund: An Bord befinden sich englische Deserteure, nun in amerikanischen Diensten. Noch kommt es von Seiten der USA "nur" zu diplomatischen Konsequenzen und einem wirkungslosen Embargo (Thomas Jeffersons Embargo Act) gegen England. 1812 werden die englischen Kontrollen zum Kriegsgrund. |
| 11. November 1807 |
England verhängt eine Wirtschaftsblockade über alle europäischen Festlandshäfen und trifft damit auch besonders den bereits von der französischen Kontinentalsperre (21. November 1806) geschädigten amerikanischen Überseehandel. |
| 18. Dezember 1807 |
Der erste Embargo Act gegen England wird verabschiedet, Nachbesserungen folgen schon wenige Wochen später, weitere Versionen können die Wirkungslosigkeit des amerikanischen Embargos aber auch nicht ändern. |
| 1. März 1809 |
Jeffersons Embargo Act wird annulliert. An seine Stelle tritt der ebenfalls wirtschaftlich wirkungslose Non-Intercourse Act, der nur noch das Anlaufen französischer und britischer Häfen betrifft. Ein Jahr später wird der Non-Intercourse Act durch den 2. Macon Bill (Nach dem Deligierten Nathaniel Macon) ersetzt. |
| 4. März 1809 |
Amtseinführung von US- Präsident James Madison |
| 30. September 1809 |
Der Vertrag von Fort Wayne , von William Henry Harrison aus einigen Indianerstämmen herausgehandelt, verschafft weissen Siedlern in Ohio und Michigan Siedlungsgebiete. führt aber auch zum späteren Krieg mit der Indianerallianz unter Tecumseh. |
| 1. Mai 1810 |
Der sogenannten 2. Macon Bill an England und Frankreich. Diejenige Nation, die den Schiffen der USA zuerst unbehinderten Handel garantierten würde, sollte zum Vertragspartner werden, die andere Nation sollte boykottiert werden. Frankreich schlägt als erstes ein, England wird damit faktisch zum Gegner. Die Franzosen halten sich jedoch nicht an ihre Garantien und unter dem Strich erreichen die USA mit der Macon Bill nur eine weitere Eskalation. |
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1811 |
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4. Februar |
Die USA stellen jeglichen Handel mit England ein. |
| 10. März |
Die gefälschten Henry-Briefe, von Präsident James Madison erworben, suggerieren einen englischen Versuch, die amerikanischen Neuengland-Staaten zum Anschluß an das englische Kanada zu bewegen. Die Affäre verschärft die Spannungen zwischen den Nationen. |
| 11. Mai |
Englands Premier Spencer Perceval wird bei einem Attentat ermordet, ihm folgt als Premier Lord Liverpool. |
| 16. Mai |
Versehentliches Feuergefecht mit Toten und Verwundeten vor Kap Henry (Ostküste USA) zwischen der amerikanischen Fregatte PRESIDENT (44 - Kommodore John Rodgers) und der englischen Sloop LITTLE BELT (20 - Arthur Batt Bingham) |
| 7. November |
Schlacht von Tippecanoe zwischen US-Truppen und Miliz unter William Henry Harrison und der Indianer-Föderation unter Tecumsehs Bruder Tenskwatawa. Angeblich hätten die Briten Tecumseh mit Waffen unterstützt. |
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1812 |
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| 1. Juni |
Der amerikanische Präsident Madison
empfiehlt dem Kongress die Kriegserklärung an Großbritannien |
| 4. Juni |
Die Kriegserklärung wird vom
amerikanischen Repräsentantenhaus mit 79:49 Stimmen angenommen |
| 16. Juni |
In England kündigt Außenminister Lord
Castlereagh das Ende der Blockade von 1807 an und öffnet damit die
europäischen Häfen wieder für amerikanische Schiffe - zu spät. |
| 18. Juni |
Die Kriegserklärung wird auch im Senat
(Mit 19:13 Stimmen) angenommen. Präsident Madison unterzeichnet die
Erklärung: Die USA erklären Großbritannien den Krieg. |
| 23. Juni |
Die amerikanische Fregatte PRESIDENT führt
ein amerikanisches Geschwader bei der Verfolgung der englischen Fregatte
BELVIDERA an und feuert den ersten Schuss des Krieges von 1812 ab. Die
BELVIDERA entkommt, doch das Gefecht verursacht auch die ersten Toten des
Krieges. |
| 2. Juli |
Bei Amherstburgh fällt den Briten mit dem
amerikanischen Postboot CUYAHOGA die gesamte Korrespondenz von General
William Hull in die Hände. Eine willkommene Lektüre für General Isaac
Brocks Planungen. |
| 12. Juli |
General William Hull beginnt seinen
Vorstoß nach Kanada. |
| 15. Juli |
Ein englisches Geschwader unter Kommodore
Philip Vere Broke von der SHANNON, bestehend aus der AFRICA, GUERRIERE,
BELVIDERA und AEOLUS, erobert vor Sandy Hook das erste amerikanische
Kriegsschiff, die Brigg NAUTILUS. |
| 16. Juli |
Erstes Scharmützel am Carnard-Fluß |
| 17. Juli |
Die Briten erobern das strategisch
wichtige Fort Mackinac (Mackinac Island) zwischen Michigan- und Huronsee |
| 17. Juli |
Das englische Geschwader unter Kommodore
Broke eröffnet eine dramatische, tagelange Jagd auf die amerikanische
Fregatte CONSTITUTON. Am Ende entkommt das amerikanische Kriegsschiff und
wird den Briten mehr Schaden zufügen als jede andere Fregatte. |
| 19. Juli |
Die Amerikaner schlagen bei Sacketts
Harbor (Lake Ontario) einen englischen Angriff zurück |
| 5. August |
Im Gefecht von Brownstown schlägt Tecumseh
mit rund 40 Mann eine amerikanische Miliztruppe von 200 Mann unter Major
Thomas Van Horne. Die Briten haben fast 50% Verluste. |
| 9. August |
Totales Chaos und Inkompetenz während der
ersten echten Schlacht, geschlagen bei Maguaga (Monguagon, Oakwood)
zwischen 600 Amerikanern unter Lieutenant-Colonel James Miller und 215
Briten inc. Tecumsehs 70 Mann unter Major Adam Muir. Die britischen
Truppen schießen versehentlich aufeinander, der amerikanische Befehlshaber
verliert die Nerven und kann die günstige Situation nicht zum Sieg nützen. |
| 13. August |
Die amerikanische Fregatte ESSEX erobert
die britische Sloop ALERT. |
| 15. August |
Massaker vor Fort Dearborn, angerichtet
von Potawatomi-Kriegern an aus dem Fort abziehenden amerikanischen
Soldaten, Frauen und Kindern, kostet über 50 Tote und führt zu
amerikanischen Überfällen auf Dörfer der Miamis am Mississinewa River, die
dadurch wiederum auf Seiten der Briten in den Krieg eintreten. |
| 16. August |
Die amerikanischen Truppen unter General
William Hull müssen sich in Detroit ergeben |
| 19. August |
Die amerikanische Fregatte CONSTITUTION
unter Isaac Hull erobert und vernichtet vor Nova Scotia die britische
Fregatte GUERRIERE unter dem Kommando von James Dacres. |
| 20. August - 8. Sept. |
Ein Waffenstillstand zwischen dem
englischen Gouverneur Prevost und General Dearborn verschafft den
Amerikanern Zeit, sich wieder zu sammeln. |
| 12. September |
Der amerikanische General und spätere
Präsident William Henry Harrison kann das von Tecumseh belagerte Fort
Wayne befreien. |
| 21. September |
Erfolgreicher amerikanischer Überfall auf den englischen Versorgungsstützpunkt Gananoque am St. Lawrence River. |
| 9. Oktober |
Eine amerikanische Flottille von Booten
unter Leutnant Jesse D. Elliot erobert vor Fort Erie die englischen Briggs
CALEDONIA und DETROIT. Die DETROIT müssen die Amerikaner später verloren
geben, doch die CALEDONIA leistet den Amerikanern noch gute Dienste. |
| 13. Oktober |
Bis dahin grösste Schlacht (6000
Amerikaner gegen 1200 Briten) bei Queenston Heights an den Ufern des
Niagara River. Der amerikanische Landungsversuch am kanadischen Ufer unter
Stephen van Rensselaer wird zurückgeschlagen. Der große englische Erfolg
bedeutet das vorläufige Ende des amerikanischen Kanada-Feldzuges, die
Briten beklagen jedoch bei insgesamt nur 14 Toten auch den Verlust ihres
Generals Isaac Brock. |
| 18. Oktober |
Die USS WASP trifft auf die englische
FROLIC. Beide schießen sich innerhalb einer Stunde gegenseitig zu Wracks
und obwohl die WASP am Ende siegt, können die Amerikaner sich nur Stunden
des Sieges freuen. Das englische Linienschiff POICTIERS findet die
Kontrahenten zuerst und macht beide Sloops zu seiner Beute. |
| 25. Oktober |
Die amerikanische Fregatte UNITED STATES
erobert vor Madeira die britische Fregatte MACEDONIAN. Die MACEDONIAN wird
in die amerikanische Navy übernommen. |
| November |
Die Royal Navy blockiert die Häfen von
South Carolina und Georgia |
| 9. - 10. November |
Die englische Sloop ROYAL GEORGE, größtes
Schiff auf dem Lake Ontario, entkommt nur knapp einem Angriff eines
amerikanischen Geschwaders unter Kommodore Isaac Chauncey und flüchtet
sich in den Hafen von Kingston. Am nächsten Tag greift Chauncey vergeblich
den Hafen an. |
| 17. November |
Am Niagara River nimmt englische
Artillerie erfolgreich das amerikanische Hauptquartier der Truppen von
General Alexander Smyth in Black Rock auf´s Korn. Smyth geplanter Vorstoß
nach Kanada war verraten worden. |
| 22. November |
Die britische Fregatte SOUTHAMPTON kapert
die amerikanische VIXEN. |
| 27. November |
Erfolgloser amerikanischer Vorstoß
Richtung Montreal durch eine Truppe unter General Dearborn, die bei
Lacolle Milles zunächst britische Truppen unter de Salaberry zurückdrängen
kann, dann jedoch versehentlich von eigenen Leuten beschossen und
schließlich durch einen Gegenangriff gestoppt wird und sich am Ende
zurückziehen muß. |
| 28. November |
In einem chaotischen Nachtgefecht am
Frenchman´s Creek (Black Rock, Niagara River) scheitert General Smythes
amerikanischer Vorstoß nach Kanada bereits in den Anfängen. |
| 26. Dezember |
Die britische Royal Navy blockiert jetzt
auch die Chesapeake Bucht (Washington, Baltimore) und die Delaware Bucht
(Philadelphia). Bis Frühjahr 1814 wird sie jedoch die amerikanischen
Neuengland-Staaten - Gegner des Krieges - von der Blockade ausnehmen. |
| 28. Dezember |
Das britische Linienschiff ELEPHANT unter
Francis William Austen fängt das amerikanische Kaperschiff SWORDFISH. |
| 29. Dezember |
Die amerikanische Fregatte CONSTITUTION
erobert und vernichtet vor Bahia die britische Fregatte JAVA. |
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1813 |
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| 9. Januar |
Großbritannien erklärt erst jetzt formal den USA
den Krieg |
| 17. Januar |
Die englische Fregatte NARCISSUS erobert vor
Havanna die amerikanische Kriegsbrigg VIPER. |
| 22. Januar |
In der Schlacht von Frenchtown schlagen rund 1000
Engländer und Indianer unter General Henry Proctor und Tecumseh die ebenso
starke Kentucky-Miliz unter General Winchester vernichtend und beenden
General William Henry Harrisons Feldzug gegen Detroit bereits im Ansatz.
400 Amerikaner fallen in der Schlacht und bis auf rund 30 Mann gerät der
Rest in Gefangenschaft. Die indianischen Wachen richten einen Tag später
unter den amerikanischen Gefangenen ein als „River Raisin massacre“
bekannt gewordenes Gemetzel an, indem sie 68 verwundete Männer töten. |
| 7. Februar |
Einer 200 Mann starke amerikanische Truppe unter
Major Benjamin Forsyth gelingt ein erfolgreicher Überfall auf den
englischen Stützpunkt Elisabethtown am St. Lawrence River. |
| 22. Februar |
In der Schlacht bei Ogdensburg an den Ufern des
Saint Lawrence River schlägt eine über 500 Mann starke britische Truppe
unter Lieutenant Colonel George MacDonnell rund 250 amerikanische
Verteidiger unter Major Benjamin Forsyth in die Flucht und sichert diesen
Versorgungsstützpunkt bis zum Ende des Krieges. |
| 24. Februar |
Die amerikanische Brigg HORNET liefert sich vor
Demerara (Guyana) ein siegreiches Gefecht mit der britischen Brigg
PEACOCK. Das britische Schiff wird versenkt. |
| März |
Russisches Vermittlungsangebot zu
Friedensgesprächen |
| März |
Die englische Seeblockade erstreckt sich nun vom
Mississippi-Delta bis nach Long Island (New York) |
| 26. März |
Die US-Fregatte ESSEX unter David Porter, im
Pazifik auf der Jagd nach englischen Walfangschiffen, stellt zunächst
einmal das peruanische Piratenschiff NEREYDA vor Coquimbo, Chile. |
| 13. April |
Die Amerikaner erobern das zu
Spanisch-West-Florida gehörige Mobile, das später im Bundestaat Alabama
liegen wird. |
| 27. April |
Schlacht von York (Toronto) : 2000 Mann
amerikanische Truppen unter Brigadier Zebulon Pike , Kommodore Isaac
Chauncey und General Henry Dearborn landen vor der Stadt und erobern,
plündern und verbrennen den britischen Stützpunkt, der von Major General
Roger Sheaffe an der Spitze von rund 700 Mann aufgegeben wird. Sheaffe
lässt zuvor die im Bau befindliche 28-Kanonen-Fregatte ISAAC BROCK
verbrennen. Die von den Amerikaner erbeutete nautische Ausrüstung
(Kanonen, Segel, Bauholz) wird als Grundlage für den Aufbau ihrer Flotte
auf dem Lake Erie dienen und damit für ihren späteren Sieg in der
gleichnamigen Seeschlacht auf dem Gewässer. |
| 27. April |
Beginn der englischen Belagerung von Fort Meigs
(Ohio) durch rund 1900 Mann unter General Henry Proctor und Tecumseh. Die
amerikanischen Verteidiger unter Major-General William Henry Harrison
erleiden bei einem Befreiungsversuch unter Colonel William Dudley am 5.
Mai 1813 (Schlacht am Miami) zwar schwere Verluste, doch Proctor muss
erkennen, dass seine Artillerie das Fort nicht bezwingen kann und befiehlt
schließlich den Abzug. |
| 5. Mai |
Schlacht am Miami |
| 9. Mai |
Ende der Belagerung von Fort Meigs, die Briten
ziehen ab und stoppen damit ihren Vormarsch in Ohio. Die Belagerung wird
deswegen am Ende ein erster bedeutungsvoller strategischer Sieg der
Amerikaner. |
| 25. Mai |
Amerikanische Truppen unter Colonel Winfield Scott
landen am Westufer des Lake Ontario und attackieren den britischen
Stützpunkt Fort George unter dem Kommando von Brigadegeneral John Vincent. |
| 27. Mai |
Die Schlacht von Fort George (2000 Amerikaner
gegen 1700 Briten) endet mit einem amerikanischen Sieg und der Eroberung
des Forts. |
| 27. Mai |
Die Briten geben Fort Erie auf, nachdem sie vorher
zum Teil zerstört haben. Die nachrückenden Amerikaner bleiben auch nur bis
zum Juni 1813. |
| 29. Mai |
Ein zweiter englischer Angriff auf Sacketts Harbor
durch eine englische Flotte unter Kapitän James Lucas Yeo und einer Truppe
unter Colonel Edward Baynes wird von den Amerikanern unter Brigadier Jacob
Brown endgültig zurückgeschlagen |
| 1. Juni |
Die britische Fregatte SHANNON erobert vor Boston
nach kurzem aber blutigem Kampf die U.S.- Fregatte CHESAPEAKE. |
| 3. Juni |
Die Briten erobern auf dem Lake Champlain die
amerikanischen Sloops GROWLER und EAGLE. |
| 6. Juni |
In der konfusen Nacht-Schlacht von Stoney Creek
schlagen 700 aus Fort George vertriebene Briten unter Brigadegeneral John
Vincent rund 3400 amerikanische Verfolger unter dem Kommando der Generäle
John Chandler und William Winder. |
| 18. - 24. Juni |
Englische Landungen und Überfälle durch das vor
der Chesapeake kreuzende Geschwader der Royal Navy unter Admiral Warren
und Konteradmiral Cockburne gipfeln am 22. Juni in der Schlacht auf Craney
Island. Den Amerikanern unter Brigadegeneral Robert Taylor und Kommodore
Chasin gelingt es, den Angriff auf die Insel zurückzuweisen. Doch die
Zerstörung des Stützpunktes Hampton, Virginia, am 25. Juni können sie
nicht vermeiden. |
| 24. Juni |
Ein amerikanischer Überraschungsangriff auf den
britischen Vorposten Beaver Dams (nahe Fort George) unter Colonel Charles
Boerstler scheitert katastrophal in einem britischen Hinterhalt. Die fast
600 Mann starke amerikanische Expedition wird völlig aufgerieben. |
| 5. Juli |
Überfall auf Fort Schlosser durch eine kleine
britische Truppe unter Colonel Thomas Clark. Die Briten erbeuten
Ausrüstung und Lebensmittel |
| 8. Juli |
Ein kleines Gefecht bei Butlers (oder Balls) Farm
bleibt unentschieden |
| 27. Juli |
Englische Truppen unter General Proctor und
Tecumseh versuchen vergeblich einen zweiten Angriff auf Fort Meigs. |
| 31. Juli |
Die Amerikaner besetzen erneut York (Toronto) |
| 1. August |
Ein Angriff einer englischen Truppe auf Fort
Stephenson, gehalten von 160 Mann unter Major Croghan, scheitert nach dem
ersten Anlauf, weil General Proctors indianischen Verbündeten die
Subtilität eines zweiten Frontalangriff nicht mehr einleuchtet. Proctors
400 englische Soldaten reichen aber nicht aus, den Widerstand der
Amerikaner zu brechen. |
| 4. August |
Der amerikanischen See-Flotte unter Kommodore
Oliver Hazard Perry, seit dem März 1813 zusammengezogen bzw. gebaut,
gelingt der Vorstoß in den Erie-See. |
| 14. August |
Die britische PELICAN versenkt im Kanal den zuvor
recht erfolgreichen amerikanischen Kaper ARGUS. |
| 5. September |
Die amerikanische ENTERPRISE erobert vor Portland
die englische Sloop BOXER. |
| 10. September |
Schlacht auf dem Lake Erie: Die Amerikaner unter
Kommodore Oliver Hazard Perry schlagen in der Put-In-Bay die Briten unter
Kapitän Robert Barclay. Die Briten verlieren Detroit und ziehen sich nach
Kanada zurück. |
| 23. September |
Die amerikanische Fregatte PRESIDENT fängt die
englische HIGHFLYER. |
| 28. September |
"Burlington Races" : Auf dem Lake Ontario stößt
eine amerikanische Flotte unter Kommodore Isaac Chauncey auf ein
englisches Geschwader unter Kapitän Yeo, gewinnt die Oberhand und verfolgt
die Briten bis in die Burlington Bay |
| 5. Oktober |
Die berühmte Schlacht an der Thames (Moraviatown)
: General William Henry Harrisons 3500 Amerikaner schlagen 850 Briten
unter Proctor und rund 1000 verbündete Shawnee unter Tecumseh. Der Tod
Tecumsehs bedeutet das Ende der letzten großen Indianerkoalition. |
| 25. Oktober |
Die unentschiedene Schlacht von Chauteauguay im
britisch-amerikanischen Krieg wird zum strategischen Sieg für die Briten.
Nachdem 4000 Amerikaner unter Major General Wade Hampton nicht an 1800
Mohawks und Franko-Kanadiern unter Lieutenant Colonel Charles de Salaberry
vorbeikommen können, ziehen die Amerikaner ziehen sich aus Kanada zurück |
| 3. November |
Die Creek unterliegen einer 1000 Dragoner starken
amerikanischen Armee unter General John Coffee bei Tallushatchee |
| 4. November |
England bietet den USA Friedensverhandlungen an |
| 9. November |
Die Creek unterliegen bei Talladega ein zweites
Mal den Amerikanern, diesmal unter Andrew Jackson, dem späteren
Verteidiger von New Orleans |
| 11. November |
In der Schlacht von Chryslers Farm stoppen 800
Briten unter Major Joseph Wanton Morrison den Vorstoß von rund 2500
Amerikanern unter Brigadier John Parker Boyd in Richtung Montreal. |
| 19. Dezember |
Britische Truppen (600 Mann) unter General George
Drummond erobern in einem Überraschungsangriff das von rund 350 Mann unter
Captain Nathaniel Leonard verteidigte Fort Niagara bei Youngstown. Von
hier aus zerstören sie bis Ende des Jahres nach und nach Lewiston, Black
Rock und Buffalo sowie das Fort Schlosser. |
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1814 |
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| 22. Januar |
Im Creek-Krieg schlägt Andrew Jacksons Truppe bei
Emuckfau einen heftigen Angriff der Creek zurück |
| 24. Januar |
In der Schlacht von Enitachopco schlägt Jacksons
Armee die Creek erneut |
| 14. Februar |
Die amerikanische Fregatte CONSTITUTION fängt das englische Kriegsschiff PICTOU |
| 23. Februar |
Die britische Brigg-Sloop EPERVIER erobert vor Kap
Sable das amerikanische Kaperschiff ALFRED. |
| 4. März |
In einem Gefecht bei Longwoods (Ontario) schlagen
180 Amerikaner unter Captain Andrew Holmes die Briten unter Captain James
Lewis Basden blutig zurück. |
| 27. März |
In der Schlacht am Horseshoe Bend schlägt General
Andrew Jackson die Creek entscheidend |
| 28. März |
Die englische Fregatte PHOEBE und die Sloop CHERUB
stellen und erobern vor Valparaiso die amerikanische Fregatte ESSEX und
die ESSEX-JUNIOR. Allerdings ist am Ende des Gefechtes die Besatzung der
unterlegenen Fregatte offensichtlich volltrunken, wie die krassen
Fehlschüsse der amerikanischen Kanonen zeigen. |
| 30. März |
Schlacht von La Colle Milles : Ein über den
Niagara vorgetragener amerikanischer Angriff unter Colonel James Wilkinson
wird von den Briten unter Major Hancock mit Congreve-Raketen und
Gegenangriffen zurückgeschlagen |
| 14. April |
Die USA heben sowohl das Embargo- als auch das Nonimportation-Gesetz auf: Exporte und Importe nach Frankreich sind wieder möglich |
| 20. April |
Die englische Fregatte ORPHEUS erobert in der
Karibik die amerikanische Sloop FROLIC. |
| 25. April |
Die Royal Navy verhängt nun auch eine Seeblockade
über das bis dahin ausgesparte Neu-England |
| 29. April |
Die amerikanische PEACOCK erobert die britische
EPERVIER vor Florida |
| 6. Mai |
Die Briten unter Kapitän James Lucas Yeo erobern nach intensivem Bombardment der Fregatten PRINCE REGENT und PRINCESS CHARLOTTE sowie von 6 Sloops und Briggs und einem blutigen Sturmangriff englischer Truppen das amerikanische Fort Oswego (Lake Ontario) unter Kommandant George Mitchell. Dabei wird u.a. auch der Schoner USS GROWLER erobert. |
| 11. Mai |
Amerikanischer Sieg über die Briten bei
Plattsburgh |
| 30. Mai |
Erfolgreicher amerikanischer Überraschungsangriff
(Miliz + Oneida-Indianer) in der Schlacht von Sandy Creek. |
| 22. Juni |
Die (neue) britische LEANDER fängt die
amerikanische Brigg RATTLESNAKE vor Cape Sable. |
| 28. Juni |
Die amerikanische Sloop WASP erobert 300 Meilen
nördlich von Coruna die britische Sloop REINDEER. |
| Juli bis September |
Die Briten okkupieren einen großen Teil der Küste
von Ost-Maine und bleiben dort zum Teil sogar bis zum Ende des Krieges |
| 3. Juli |
Amerikanische Truppen unter General Jacob Brown
und Kommodore Isaac Chauncey gelingt die Eroberung von Fort Erie |
| 5. Juli |
Amerikanischer Sieg in der Schlacht von Chippawa :
Eine 1700 Mann starke englische Truppe unter General Phineas Riall wird
beim Überschreiten des Chippawa River von einer 1300 Mann starken Truppe
unter Brigadier Winfield Scott blutig zurückgeschlagen. |
| 12. Juli |
Das englische Linienschiff MEDWAY erobert die
U.S.-Brigg SIREN vor der afrikanischen Westküste. |
| 20. Juli |
Die Briten erobern Fort Shelby (Prairie du Chien)
am Mississippi |
| 25. Juli |
Die blutigste Schlacht bei Lundy Lane statt. 2800
Mann unter dem englischen General Gordon Drummond stoßen auf ein ungefähr
gleich starkes amerikanisches Kontingent unter General Jacob Brown. Beide
Seiten haben jeweils über 850 Mann Verluste, die Schlacht dauert bis tief
in die Nacht und endet mit dem Abzug der amerikanischen Truppe. Obwohl das
Gefecht unentschieden war, stellt es einen großen strategischen Erfolg der
Briten dar, denn einmal mehr und zum letzten Mal müssen die Amerikaner
sich wieder aus Kanada zurückziehen |
| August |
Die US-Banken setzen die Hartgeld-Zahlungen aus,
der US-Staatskredit bricht zusammen. |
| 2. August |
Die Briten beginnen die Belagerung von Fort Erie |
| 4. August |
700 Mann amerikanische Truppen unter Colonel
George Croghan, von Kommodore Arthur Sinclairs kleiner Flotte (Briggs
LAWRENCE, NIAGARA, CALEDONIA, Kanonenboote TIGRESS, SCORPION) auf Mackinac
Island gelandet, können die 300 britischen Verteidiger von Fort Mackinac
unter Colonel Robert McDouall nicht vertreiben und werden blutig
zurückgeschlagen. Der abziehende Sinclair lässt die Kanonenboote zur
Blockade zurück. |
| 8. August |
In Gent beginnen Friedenverhandlungen zwischen den
USA und Großbritannien |
| 9. August |
Der Creek-Krieg der USA wird mit dem Vertrag von
Fort Jackson beendet. Die Creek verlieren sehr viel an Territorium. |
| 13. August |
Kommodore Arthur Sinclairs Kontingent greift die
Nachschubbasis für Fort Mackinac in der Nottawasaga Bay an und vernichtet
sowohl den Stützpunkt als auch den dort ankernden Schoner NANCY. |
| 14. August |
Die Briten besetzen Pensacola |
| 15. August |
Erfolgloser Angriff auf Fort Erie, die
amerikanischen Verteidiger halten stand. |
| 19. August |
Landung der Briten bei Benedict (Maryland) bzw. am
Patuxent: Die Briten marschieren auf Washington |
| 24. August |
Britische Kräfte unter General Robert Ross und
Konteradmiral George Cockburn schlagen die Amerikaner in der Schlacht von
Bladensburg. Der Weg nach Washington ist frei. |
| 25. August |
Die Engländer verbrennen das Weiße Haus und das
Capitol, sorgen für die Vernichtung der nagelneuen amerikanischen Fregatte
ESSEX, der Sloop ARGO und einer Reihe anderer Schiffe, setzen Lagerhäuser
und Regierungsgebäude der amerikanischen Hauptstadt in Brand und fügen den
Amerikanern damit eine schwere Niederlage zu. |
| 28. August |
Die Briten erobern Alexandria, Virginia |
| 28. August |
Nantucket erklärt seine Neutralität |
| 1. September |
Die amerikanische Sloop WASP versenkt vor L´Orient
(Frankreich) die englische Sloop AVON. |
| 3. September |
Ein kombinierter englischer See- und Landangriff
durch Kapitän Robert Barrie von der DRAGON führt bei Hampton auf dem Fluß
Penobscot zur Vernichtung der amerikanischen Fregatte ADAMS. |
| 4. September |
Vier Boote unter Leutenant Miller Worsley erobern
in einem Überraschungsangriff das Fort Mackinac blockierende amerikanische
Kanonenboot TIGRESS. 2 Tage später erobert er mit der TIGRESS auch das
zweite Kanonenboot SCORPION. Der Nachschub für das Fort ist gesichert, die
Briten beherrschen den Huronsee. |
| 4. September |
Kriegsminister Armstrong tritt zurück. An seine
Stelle tritt James Monroe, späterer US-Präsident (1817 - 1825) |
| 11. September |
Entscheidende Schlacht in der Cumberland Bay auf
dem Lake Champlain: Die amerikanische Flotte unter Kommodore Macdonough
(USS SARATOGA) schlägt das britische Geschwader unter Kapitän George
Downie vernichtend. Die Amerikaner erbeuten die Fregatte CONFIANCE sowie
die LINNET. Durch den nur halbherzig vorgetragenen englische Angriff der
Landtruppen unter Sir George Prevost wurde versäumt, Kapitän Downie eine
bessere Ausgangsposition zu verschaffen. Auch der nach der Seeschlacht
folgende englische Vorstoß scheitert kläglich. Für die USA bedeutet diese
Schlacht die Sicherung ihrer Nordgrenze. |
| 12. - 15. September |
Ein weiterer
vorentscheidender strategischer Sieg der Amerikaner in der Schlacht um
Fort McHenry: Trotz britischen Bombardments, u.a. mit Congreve-Raketen,
kann sich das Baltimore deckende Fort
halten. Dieser strategische Erfolg und der o.g. Sieg auf dem Lake
Champlain gelten als die wichtigsten Meilensteine für den
Ausgleichsfrieden mit England. |
| 15. September |
Bei einem kombinierten englischen See- und
Landangriff auf Fort Bowyer (Mobile Point) durch eine Geschwader CHILDERS,
CARRON, SOPHIE unter Henry William Percy von der HERMES wird die HERMES
versenkt und der englische Angriff zurückgeschlagen. |
| 21. September |
Nach einem amerikanischen Ausfall geben die Briten
die Belagerung von Fort Erie auf |
| 26. September |
Britische Boote von der PLANTAGENET und CARNATION greifen im portugiesischen Hafen von Fayal (Azoren) den zuvor recht erfolgreichen amerikanischen Kaper GENERAL ARMSTRONG an. Nach zwei von den Amerikanern blutig zurückgeschlagenen Enterversuchen versenkt Kapitän Reid im Angesicht der anrückenden artilleristischen Überlegenheit der Engländer sein eigenes Schiff. |
| 19. Oktober |
750 Briten unter Colonel Christopher Myers
verteidigen die Cook's Mills am Chippawa Creek gegen 1200 Amerikanern
unter General Daniel Bissell. |
| 7. November |
Andrew Jackson erobert Pensacola zurück |
| 5. November |
Die Amerikaner geben Fort Erie auf. Damit verlässt
der letzte amerikanische Soldat Kanada. |
| 6. November |
Im Gefecht bei Malcolm's Mills (Oakland
)überrennen 700 Kavalleristen unter Brigadier Duncan McArthur eine
kanadische Miliz von rund 400 Mann unter Colonel Bostwick . Das Gefecht
ist Teil einer Reihe von Scharmützeln, die McArthur entlang des Thames
River kämpft. |
| 25. November |
Die englische Invasionsflotte verlässt Jamaika.
Ziel: New Orleans. |
| 14. Dezember |
Die Briten unter Kapitän Lockyer vernichten auf
dem Lake Borgne (Mississippi) die amerikanische Kanonenbootflotille unter
Thomas Catesby Jones. |
| 15. Dezember |
In der Hartford Convention diskutiert eine Gruppe
föderalistischer Politiker und Kriegsgegner die Sezession der
amerikanischen Union |
| 23. Dezember |
Die Briten landen bei New Orleans. |
| 24. Dezember |
Der Vertrag von Gent beendet den Krieg von 1812.
Die USA und England kehren zum Status Quo vor dem Krieg zurück. |
| 28. Dezember |
England ratifiziert den Friedensvertrag, doch noch
steht die Bestätigung durch die USA aus, damit der Frieden in Kraft treten
kann. |
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1815 |
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8. Januar |
Schlacht von New Orleans, in der die amerikanischen Verteidiger unter Andrew Jackson und Lafitte eine angreifende englische Armee unter Pakenham fast vernichten. Der Friedensschluss war dabei in in New Orleans noch nicht bekannt. |
| 15. Januar |
Ein britisches Geschwader mit den schiffen MAJESTIC, ENDYMION, TENEDOS und POMONE, stellt die amerikanische Fregatte PRESIDENT vor New York und nimmt sie als PriSE |
| 12. Februar |
Eine in der Mobile-Bay (Alabama) gelandete 1000 Mann starke englische Truppe unter General John Lambert baut eine starke Artilleriestellung gegen Fort Bowyer aus, zwingt die 370 Amerikaner hinter den Palisaden zur Kapitualtion und übt damit die Kontrolle über die gesamte Bucht aus - bis zum 13. Februar 1815, als die Nachricht vom Frieden über See kommt |
| 16. Februar |
Der amerikanische Senat spricht sich für die Ratifizierung des Friedensvertrages von Gent aus |
| 17. Februar |
Mit der Ratifizierung des Friedenabkommens von Gent durch Präsident Madison tritt der Vertrag in Kraft |
| 20. Februar |
Die USS CONSTITUTION unter Charles Stewart erobert - bei bereits herrschendem Frieden zwischen USA und Großbritannien - die kleine englischen Fregatte CYANE und die LEVANT vor Madeira. Die LEVANT wird nur wenige Stunden später von der neuen) LEANDER zurückerobert. |
| 23. März |
US-Brigg HORNET besiegt die britische Brigg PENGUIN unter James Dickinson vor der Insel Tristan da Cunha |
| 30. Juni |
U.S.S. PEACOCK erobert die britische HMS NAUTILUS in der Sundapassage |
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