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Die Potomac-Armee setzte ab 4. Mai mit der Kavallerie unter Brigadegeneral
George Stoneman nach, um Johnstons Nachhut zu verfolgen, ungefähr ein Drittel
der Potomac-Army – das III. Korps unter Brigadegeneral Samuel P. Heintzelman
folgte sofort nach, um die Nachhut der Nord-Virginia-Armee bei Williamsburg zu
stellen. Der Kommandierende des II. Korps, Brigadegeneral Edwin V. Sumner befahl
zudem der Division von Brigadegeneral William B. Franklin sich am York River
einzuschiffen, um stromaufwärts hinter Johnstons Rückzugsort zu landen. Es
dauerte jedoch zwei Tage, um die Männer und die Ausrüstung auf die Schiffe zu
bringen, sodass dieses Manöver keine Auswirkungen auf die Schlacht vom 5. Mai
hatte. Die 2. Division des III. Korps (unter Brigadegeneral Joseph Hooker) war
die führende Infanterie der Unionsarmee und traf bei Williamsburg auf die
konföderierte Nachhut. An der Schlacht vom 5. Mai waren rund 41.000 Soldaten der
Union und 32.000 Soldaten der Konföderation beteiligt. General Hooker ordnete
den Angriff auf das Fort Magruder, eine Erdbefestigung entlang der Straße nach
Williamsburg an, der aber zurückgeschlagen wurde. Es kam zu Gegenangriffen der
2nd Division der Konföderierten unter dem Kommando von James Longstreet, die die
linke Flanke der Unionstruppen bedrohten, doch konnte die Stellung der
Nordstaatler nach dem Eintreffen der Division von Philip Kearny stabilisiert
werden. Nach der Ankunft des IV. Unionskorps (Brigadegeneral Erasmus D. Keyes)
griff auch die Division „Baldy“ Smith (Brigadegeneral William Farrar Smith) mit
der 1st Brigade unter Winfield S. Hancock die linke Flanke der Konföderierten
an. Der dort erzielte lokale Erfolg wurde von der Union nicht ausgenutzt. Im
Laufe der Nacht wichen die Konföderierten in allgemein westliche Richtung aus.
Wie bereits beim Rückzug aus Yorktown, hinterließen sie dabei Landminen. (Auf
Seiten des Nordens war eine waffentechnische Besonderheit während der Schlacht
der Einsatz von ein bis zwei mechanischen Maschinengewehren vom Typ Agar
gewesen.)
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