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1 - Ingresso agli Scavi di Ostia |
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2 - Necropoli di Porta Romana sulla Via Ostiense |
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3 - Porta Romana e Cinta Sillana |
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4 - Piazzale della Vittoria |
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5 - Magazzini Repubblicani |
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Ursprünglich war die Taberne nach Süden ausgerichtet, auf einem kleinen
Innenhof, umgeben von einem Portikus mit Tuffsäulen auf dem Decumanus- und
Seitenstraßen. Später wurde der Portikus auf dem Decumanus nach außen durch
kleine Räume verschlossen, mit Blick auf einen inneren Korridor, der verschont
blieb. Später wurden die Innenräume für den Bau der Bäder der Cisiarii
umgestaltet (II, II, 3). Ab dem Ende des ersten Jahrhunderts v. Chr., in einem
fast retikulierten Werk, mit einigen Räumen, die ab der Mitte des ersten
Jahrhunderts n. Chr. hinzugefügt wurden.
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6 - Terme dei Cisiarii |
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Ein thermischer Komplex, der vermutlich der Wagenzunft (cisiarii) gehört, mit
figürlichen schwarz-weißen Mosaiken, darunter der mit den Wagen, der dem Gebäude
seinen Namen gibt. In den nach außen geöffneten Tabernas, an den Seiten der
Serviceräume im südlichen Sektor, gab es zwei Thermopolien, ähnlich modernen
Bars.
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7 - Horrea |
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8 - Sabazeo |
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9 - Terme di Nettuno |
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Die Terme di Nettuno (Thermen des Neptun) (II, IV, 2) gehören zu den größten
Thermen in Ostia und sind vor allem durch ihre reiche Ausstattung an Mosaiken
bekannt. Der Bau wurde wahrscheinlich unter Kaiser Hadrian errichtet und
ersetzte ältere Thermen. Die Bauarbeiten wurden eventuell erst unter Kaiser
Marcus Aurelius abgeschlossen. Ausbesserungsarbeiten sind bis in das 4.
Jahrhundert bezeugt. Es dürfte sich um die prachtvollsten Thermen der Stadt
gehandelt haben. Die Anlage wurde 1888 unter Rodolfo Lanciani und dann 1909 und
1910 unter Dante Vaglieri freigelegt. Der Bau ist quadratisch (67 × 67 m). Der
Eingang liegt an der Ostseite, von wo man in einen Vorraum kommt, bei dem sich
Umkleideräume befinden. Von dort gelangt man in die eigentlichen Baderäume. Im
Zentrum des Badetrakts befindet sich ein Saal (Nr. 4) mit einem schwarz-weißen
Mosaik, das in der Mitte den Meeresgott Neptun zeigt und dem Bau seinen modernen
Namen gab. Nördlich davon befindet sich das Frigidarium (Saal Nr. 5) mit jeweils
einem Wasserbecken an beiden Kurzseiten. Hier stehen Granitsäulen mit
korinthischen Marmorkapitellen. Wandnischen enthielten einst Statuen. Das
schwarzweiße Mosaik zeigt Skylla im Zentrum. Das Mosaik in einem Saal im Süden
(Nr. 3) zeigt Amphitrite, die Gemahlin des Neptun. Westlich schließt sich eine
große Palästra an, die an drei Seiten von Säulen flankiert wird. Hier finden
sich auch diverse Räume, deren Funktion nicht bekannt ist. In dem größten fand
sich eine Statue der Sabina, der Gemahlin von Kaiser Hadrian.
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10 - Caserma dei Vigili |
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Durch Inschriften sind mehrere Feuer bezeugt, die die Stadt erfassten. Aus
diesem Grund gab es eine gut organisierte Feuerwehr. Die Kaserne der
kaiserlichen Stadt- und Feuerwache (Caserma dei Vigili) wurde unter Domitian
errichtet, unter Hadrian aber völlig neu erbaut. Die Kaserne besteht aus einem
großen Hof, der von einer Portikus umgeben ist, hinter der sich wiederum die
Räume befinden, in denen ca. 400 Feuerwehrleute lebten, die rund um die Uhr in
Bereitschaft standen. Zu der Anlage gehörten Latrinen und auch Bäder. An der
Westseite des Hofes gegenüber dem Haupteingang stand ein Tempel für den
Kaiserkult. Er datiert in das Jahr 207 n. Chr. und war mit Mosaiken
ausgestattet. Die Kaserne wurde um 250 n. Chr. aufgegeben.
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11 - Insula del Soffitto Dipinto |
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Diese Insula (Wohnhaus) nimmt den zentralen Teil eines Blocks aus der
Hadrian-Zeit (117–138 n. Chr.) ein, der sowohl für Wohn- als auch für
Geschäftszwecke genutzt wurde und auf drei oder vier Stockwerke errichtet wurde,
die über Außentreppen erreichbar sind. Ein überdachter Gang führte von der
Straße zum Haus, der sich um ein Medium (Flur) zog, das von hohen Fenstern
beleuchtet wurde, auf die die Zimmer blickten. Die Insula durchlief im Laufe der
Zeit Transformationen, die die Schaffung kleiner, eigenständiger Wohnungen
beinhalteten. Die bildlichen Verzierungen der Wände und einer Decke, die noch in
zwei Räumen erhalten sind, lassen sich auf eine Renovierung am Ende des zweiten
Jahrhunderts n. Chr. zurückführen, die den feinen Geschmack des damaligen
Patrons widerspiegeln.
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12 -
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13 - Caupona di Fortunato |
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14 - Memoria Cristiana |
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15 - Horrea di Hortensius
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16 - Horrea dell'Artemide |
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17 - Porticato degli Archi trionfali
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18 - Teatro |
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Das Theater steht am Decumanus Maximus in der Mitte der Stadt. Durch eine
Inschrift ist bekannt, dass ein erster Bau unter Augustus von Agrippa errichtet
wurde. Zu dieser Zeit fasste das Theater maximal 3000 Zuschauer, jedoch wurde es
später mehrfach vergrößert. Die Reste des jetzigen Baues stammen aus dem späten
2. Jahrhundert. Eine weitgehend rekonstruierte Bauinschrift berichtet, dass der
Bau im Jahr 196 unter der Regierung von Septimius Severus und Caracalla
renoviert wurde. Das Theater ist aus Ziegeln erbaut. Die halbrunde Fassade
orientierte sich auf den Decumanus Maximus. Davor standen zwei Nymphäen, während
sich hinter der Fassade im Halbrund unter den Zuschauerreihen 16 Läden befanden.
Der Zuschauerraum und der Bühnenbereich waren einst reich mit Marmor verkleidet.
Die Orchestra hatte einen marmornen Fußboden und die Bühne fünf Nischen, die
auch mit Säulen aus Marmor geschmückt waren. Davon ist heute so gut wie nichts
mehr erhalten. Das Theater wurde noch im späten 4. Jahrhundert erneuert. Der Bau
in seiner heutigen Form wurde nach der Ausgrabung restauriert und wird weiterhin
für Aufführungen genutzt.
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19 - Foro delle Corporazioni |
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Der Platz der Korporationen (Piazzale delle Corporazioni (II,VII,4) befindet
sich direkt hinter dem Theater und wurde mit diesem unter Augustus erbaut. Er
ist ca. 110 × 80 m groß. Der Platz wird von einer Portikus gerahmt, hinter der
sich wiederum 70 kleine Räume befinden. In diesen und davor fanden sich viele
Mosaiken mit Hinweisen auf Handel. Die Inschriften nennen Korporationen, Reeder
und Händler. In der Mitte des Platzes wurde unter Domitian ein Tempel errichtet.
Die Funktion dieser Anlage ist unsicher. Vielleicht handelt es sich um Büros von
Organisationen anderer Hafenstädte, in denen der Handel diskutiert und
besprochen wurde. Tatsächlich werden in den Inschriften auf den Mosaiken Orte
wie Alexandria oder Sabrata genannt.
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20 - Schola dell'Ara della Lupa |
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21 - Domus di Apuleius |
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Das Haus Apuleius wurde 1885–1886 von Rodolfo Lanciani ausgegraben. Im Gebäude
wurden trajanische oder hadrianische Mauerwerke und Antoninermauern erkannt
(opus mixtum und opus latericium). Der Grundriss des Hauses aus dem zweiten
Jahrhundert wirkt "pompeianisch" und könnte den Grundriss eines älteren Hauses
widerspiegeln, doch herrscht große Unsicherheit bezüglich älterer Überreste.
Einige Opus vittatum aus dem dritten oder vierten Jahrhundert sind ebenfalls zu
sehen. Giovanni Becatti schreibt einige der schwarz-weißen Mosaike auf das frühe
zweite Jahrhundert, die meisten auf die Mitte dieses Jahrhunderts und einige auf
das frühe dritte Jahrhundert zurück.
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22 - Quattro Tempietti Repubblicani |
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Die Vier Tempel (II, VIII, 2) sind vier kleine römische Tempel, die in Form und
Größe identisch sind und sich in der Regio II der römischen Stadt Ostia befand.
Diese vier kleinen Tempel, die miteinander ausgerichtet sind, aus dem Ende der
republikanischen Zeit in Rom stammen und aus diesem Grund auch als vier
republikanische Tempel bekannt sind, liegen im Osten neben dem großen Theater
von Ostia, im Süden begrenzt von einer Reihe von Taberna-Tempeln (II, VIII, 1),
im Westen von einem Wohnblock (II, VIII, 8) und im Norden von einem weiteren
Block (II, VIII,8), das Mithraeum der Sieben Sphären (II,VIII,6) und das Domus
von Apuleius (II,VIII,5). Die vier Tempel wurden 1885–1886 von Rodolfo Lanciani
ausgegraben, während der große Platz vor den Tempeln in den Jahren 1911–1915 von
Dante Vaglieri und Roberto Paribeni ausgegraben wurde. Nur der untere Teil der
Tempel ist erhalten geblieben. Die älteste Phase ist ein Fundament aus Tuff und
Pozzolana, 0,65 cm hoch, für vier Holztempel aus dem frühen zweiten Jahrhundert
v. Chr.; die nächste Phase präsentiert Opus quasi reticulatum aus dem ersten
Jahrhundert v. Chr. mit Rekonstruktionen aus einer späteren Periode. Der Komplex
war vom Decumanus aus zugänglich, durch einen einfachen Korridor, der zwischen
den Tabernas davor verlief. Die Tempel wurden auf einem großen Podium in Opus
incertum (33,50 x 11,55, 1,20 hoch) mit Tuffrahmen errichtet. Er war von Süden
aus über drei Treppen vor dem Podium und zwei seitliche Treppen zugänglich. Vor
der Mitte des Podiums befindet sich ein mit Marmor verzierter Backsteinbrunnen.
Die Tempel sind praktisch identisch: Die Pronaos jedes Tempels hatten insgesamt
sechs Säulen, die Cella misst etwa 5,75 x 5,30, zwischen den Tempeln befinden
sich Korridore mit Opus-Spicatum-Boden und Travertin-Schwellen, die nur in den
beiden östlichsten Tempeln erhalten geblieben sind. Es wird angenommen, dass
diese vier Tempel in einer ostianischen Inschrift aus dem ersten Jahrhundert v.
Chr. erwähnt werden und daher als Tempel der Venus, Fortuna, Ceres und Spes,
erbaut von Publius Lucilius Gamala, identifiziert werden können.
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23 - Mitreo delle Sette Sfere |
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24 - Grandi Horrea |
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25 - Tempio Collegiale |
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26 - Augustali |
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Der Sitz der Augustalen in Ostia Antica ist ein gut
erhaltenes antikes Gebäude aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. (erbaut unter
Antoninus Pius oder Marcus Aurelius). Es diente vermutlich als Versammlungsort
(Kult- und Brächesitz) der Seviri Augustales – eines Kollegiums von sechs
Magistraten, die meist aus wohlhabenden Freigelassenen bestanden und den
Kaiserkult organisierten und finanzierten. Das Gebäude verfügt über einen
zentralen Innenhof mit Portikus und einem Wasserbecken in der Mitte. Im 4.
Jahrhundert wurde ein Raum im Süden mit einer Apsis und edlem Marmor
ausgestattet. Bei Ausgrabungen wurden dort mehrere Statuen von römischen Kaisern
und deren Frauen entdeckt (darunter eine Statue von Vibia Sabina, der Frau
Kaiser Hadrians).
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27 - Fullonica |
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28 - Tempio della Bona Dea |
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29 - Mitreo di Felicissimo |
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30 - Mitreo dei Serpenti |
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31 - Caseggiato del Sole |
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32 - Terme |
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33 - Insula dell'Invidioso |
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34 - Domus della Fortuna Annonaria |
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Die Domus della Fortuna Annonaria (V,II,8) ist ein gut erhaltenes Haus aus dem
zweiten Jahrhundert n. Chr. in der antiken Stadt Ostia. Der Name ist modern. Es
handelt sich um ein typisches Beispiel eines Privathauses der hohen Kaiserzeit,
das im Plan und Aufbau einige Unterschiede zu den Häusern der frühen Kaiserzeit
aufweist, wie sie vor allem aus Pompeji bekannt sind. Das Haus hatte ein
Peristyl als Mittelpunkt (und kein Atrium), es gab ein Nymphäum, was auch
typisch für die hohe Kaiserzeit ist. Daneben spielt Marmor eine wichtige Rolle
in der Dekoration des Hauses. Die Domus della Fortuna Annonaria ist
wahrscheinlich unter Antoninus Pius errichtet worden. Es gab mehrere Umbauten,
die letzten datieren in die zweite Hälfte des vierten Jahrhunderts. Das Haus ist
18,7 × 41,5 m groß und nimmt eine Fläche von etwa 752 m² ein. Es hatte einst
mindestens zwei Stockwerke. Das Haus entwickelte sich aus einem Mietshaus,
flavischer Zeit, wobei einige Läden, die sich ursprünglich zur Straße
orientierten in das Haus eingeschlossen wurden, während der Eingang zur
Straßenseite geschlossen wurde. Den Haupteingang des Hauses an der Längsseite im
Norden schmücken zwei Marmorsäulen. Von dort gelangt man in das Vestibulum und
von dort direkt in das Peristyl (Garten), das an drei Seiten von Säulen umgeben
ist. In der Mitte befindet sich ein Wasserbecken und an der Rückwand, die nicht
mit Säulen geschmückt ist, befindet sich eine Nische für eine Statue. Die Säulen
bestehen aus Travertin und waren einst stuckiert. Auf der rechten Seite befindet
sich ein Triforium, dessen Eingang mit drei Bögen und zwei Säulen dekoriert ist.
Das Triforium hat auf der linken Seite eine Nymphäum mit Nischen, die einst
sicherlich Statuen enthielten. Der ganze Saal war einst mit Marmor verkleidet.
Die dem Eingang gegenüber liegende Wand ist eine Apsis mit der Nische für eine
Statue. Um das Peristyl befinden sich verschiedene Räume. Eine Treppe belegt ein
weiteres Stockwerk. Das Haus hatte eine eigene Latrine. Gegenüber vom Triforium
befindet sich ein Raum, der mit einem schwarz-weißen Mosaik dekoriert ist. Es
zeigt vor allem Tiere und mythologische Szenen, wie Theseus in der Mitte oder
die Wölfin, die Romulus und Remus säugt. Ein daneben liegender Raum hat einen
Fußboden aus Marmor in verschiedenen Farben. Das Haus war reich mit
Marmorskulpturen ausgestattet, von denen 19 zumindest zum Teil erhalten sind.
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35 - Terme |
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36 - Molini |
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37 - Domus della Medusa |
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38 - Porta Laurentina
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39 - Tempio di Bellona |
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40 - Schola degli Hastiferi |
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41 - Tempio della Magna Mater |
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42 - Mitreo degli Animali |
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43 - Terme di Faro |
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44 - Caseggiato dell'Ercole Bambino |
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45 - Fullonica
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46 - Caupona del Pavone |
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47 - Domus dei Pesci
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48 - Domus delle Colonne |
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49 - Ninfeo degli Eroti |
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50 - Terme del Foro |
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Südöstlich des Forums befindet sich eines der größten Bäder Ostias, die
Forumbäder. Die Gesamtfläche beträgt ca. 3200 Quadratmeter. Das Gebäude wurde
Anfang des 19. Jahrhunderts und wahrscheinlich auch zu anderen Zeitpunkten
geplündert. Die letzte Ausgrabung fand über einen langen Zeitraum statt, in den
Jahren 1920–1941. Einige kleinere Arbeiten wurden 1959 und 1980 durchgeführt.
Die Bäder wurden im dritten Viertel des zweiten Jahrhunderts, um 160 n. Chr.,
von Marcus Gavius Maximus, praefectus praetorio, erbaut. Restaurierungen,
finanziert von Flavius Octavius Victor, praefectus annonae erfolgten irgendwann
nach 331 n. Chr. (möglicherweise dieselbe wie die konstantinische Phase).
Weitere folgten unter der Herrschaft von Theodosius (379–395 n. Chr.),
wahrscheinlich finanziert von Ragonius Vincentius Celsus, praefectus annonae in
den Jahren 385–389 n. Chr.
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51 - Forica |
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Die Forica in Ostia Antica ist eine gut
erhaltene antike öffentliche Toilettenanlage. Sie befindet sich nahe den
Terme del Foro (Forum-Thermen) in einem Bereich, der zuvor aus
Geschäften bestand. Die Installation erfolgte vermutlich im Zuge von
Reparaturarbeiten an den Thermen im späten 4. Jahrhundert n. Chr.
(Spätantike). Entlang der Wände sind steinerne beziehungsweise marmorne
Sitzbänke mit runden Öffnungen erhalten. Die Sitze waren dicht
nebeneinander angeordnet, es gab keine Trennwände. Unter den
Sitzöffnungen floss kontinuierlich Frischwasser durch einen Kanal, um
die Notdurft wegzuspülen. Eine kleine Rinne (Waschrinne) vor den Sitzen
diente dazu, den Reinigungsschwamm (den man an einem Stock befestigte,
das xylospongium) in fließendem Wasser auszuwaschen. Neben dem Eingang
beziehungsweise den Türpfosten befand sich ein kleines Wasserbecken zum
Händewaschen.
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52 - Caseggiato dei triclini |
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53 - Tempio di Roma e Augusto |
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Der Tempel von Rom und Augustus war ein Tempel,
der der Göttin Roma und dem vergöttlichten Kaiser Augustus gewidmet war
und sich auf der Südseite des Forums der römischen Stadt Ostia befand.
Der Tempel wurde bei Ausgrabungen zwischen 1921 und 1923 von Guido Calza
entdeckt, aber diese Entdeckung wurde erst 1929 gemeldet. Der Tempel,
der im ersten Teil der Herrschaft von Augustus' Nachfolger Tiberius
(14–37 n. Chr.) errichtet und der Göttin Rom sowie dem vergöttlichten
Kaiser Augustus geweiht ist, überblickt das Forum gegenüber Hadrians
Kapitolium. Von dem Tempel, von dem angenommen wird, dass er 16 Meter
hoch war und mit Marmor bedeckt sein muss, sind die Überreste von
Korridoren und kleinen unterirdischen Räumen aus Opus reticulatum
erhalten, ebenso wie die Statue des Sieges in Flug, die sich
wahrscheinlich auf dem Firsten des Deckes befand. Die Cella war über
Seitentreppen zugänglich, wahrscheinlich weil die Vorderseite des
Tempels als Plattform für das Sprechen von Herolden, Rednern oder
Richtern genutzt wurde. Während Hadrians Herrschaft wurden auf beiden
Seiten des südlichen Ende des Tempels zwei Backsteinbögen errichtet.
Diese ließen nur Fußgänger passieren.
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54 - Capitolium |
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Das Kapitolium ist ein römischer Tempel im Regio I des archäologischen Gebiets
Ostia, Rom. Es war der Haupttempel der Stadt, der der kapitolinischen Triade
geweiht war. Das Gebäude ist deutlich sichtbar, da es über alle anderen Ruinen
hinausragt, und befindet sich in dem Gebiet, das früher vom republikanischen
Castrum eingenommen wurde, an der Kreuzung von Cardo und Decumanus maximus. Das
Kapitolium wurde im Jahr 120 n. Chr. während der Herrschaft von Kaiser Hadrian
errichtet, der die Erweiterung von Ostia und die Anordnung des Forums in Auftrag
gab, wie die Ziegelstempel auf den für den Bau des Tempels verwendeten
Ziegelsteinen zeigen. Das Gebäude war der kapitolinischen Triade gewidmet,
bestehend aus Jupiter, Juno und Minerva, wie es in den römischen Kolonien üblich
war. Nach 394, als das Christentum als offizielle Religion des Römischen Reiches
angenommen wurde, wurde der Tempel geschlossen und verlassen, wurde er wegen der
wertvollen Marmorqualitäten, mit denen er bedeckt war, bald Ziel von Überfällen.
Die Zerstörung der Stadt erfolgte systematisch ab dem neunten Jahrhundert, bis
sie durch die Überschwemmungen des Tiber mit Trümmern bedeckt wurde. Das
Kapitolium blieb zusammen mit dem Theater eines der wenigen sichtbaren
Überreste. Der Tempel wurde in ein Schafstall umgewandelt und erhielt wegen
seiner Backsteinstruktur den Namen "rotes Haus". Nach Beginn der Ausgrabungen im
antiken Ostia, die 1802–1804 stattfanden, wurde das Kapitolium zunächst als
Kurie identifiziert, dann als Jupiter-Tempel von Antonio Nibby in Vulkan, dessen
Kult in der Stadt weit verbreitet war, von Carlo Ludovico Visconti, und dann
wurde es tatsächlich als das der Triade geweihte Gebäude anerkannt, dank der
Entdeckung einer Votivtafel.
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55 - Thermopolium |
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56 - Porta e Mura del Castrum |
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57 - Caseggiato del Molino |
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58 - Sacello del Silvano |
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59 - Casa di Diana |
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60 - Mitreo di Lucrezio Menandro |
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61 - Insula di Giove e Ganimede |
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62 - Insula di Bacco Fanciullo |
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63 - Insula dei Dipinti |
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64 - Casa dei Dolii |
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65 - Cardo Massimo |
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66 - Caseggiato dei Misuratori del Grano |
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67 - Via Tecta |
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68 - Piccolo Mercato |
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69 - Curia |
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Westlich der nördlichen Hälfte des Forums befindet sich ein öffentliches
Gebäude: die Kurie, der Versammlungsort der 100 Mitglieder des Stadtrats (ordo
decurionum). Das Gebäude wurde in den Jahren 1802–1804 und 1920–1922
ausgegraben.
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70 - Caseggiato del Larario |
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Das Haus des Lararium wurde um 120 n. Chr. aus Ziegeln erbaut. Das Erdgeschoss
wird größtenteils von Geschäften eingenommen. Diese konnten von der Straße und
aus einem Innenhof betreten werden. An der Süd- und Westfassade befinden sich
Vestibüle. Die Anordnung wurde mit dem orientalischen Basar verglichen.
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71 - Domus del Tempio Rotondo |
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72 - Basilica |
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73 - Tempio Rotondo |
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Der Tempio Rotondo („Rundtempel“) wurde schon 1802 bis 1804 ergraben und ist
heute leider schlecht erhalten. Er besteht aus einem großen Vorhof und dem
eigentlichen Tempelbau, der rund angelegt ist. Der Tempel wurde wohl unter
Severus Alexander (222–235 n. Chr.) oder Gordian III. (238–244 n. Chr.)
errichtet. Sein prominenter Ort in der Mitte der Stadt und seine Größe lassen
keinen Zweifel daran, dass es ein wichtiger Kultbau in der Stadt war. Im runden
Tempel befinden sich sieben Nischen, sicherlich für Statuen. Im Tempel wurden
Plastiken von Severus Alexander und Gordian III. gefunden, so dass vermutet
wurde, dass der Bau dem Kaiserkult diente.
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74 - Tempio Collegiale |
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75 - Domus di Giove Fulminatore |
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76 - Terme |
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77 - Insula del Sacello di Iside |
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78 - Macellum |
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79 - Taberna dei Pescivendoli |
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Die Geschäfte der Fischhändler wurden am Decumanus Maximus im nördlichen
Portikus des Macellum (IV,V,2), dem zentralen Markt für Fisch, Fleisch und
Gemüse, eingerichtet. Sie sind eine Ergänzung aus der ersten Hälfte des dritten
Jahrhunderts n. Chr. (opus vittatum). Sie befinden sich an einer der
verkehrsreichsten Kreuzungen Ostias, der Kreuzung des Castrums. Gegenüber der
Straße befinden sich weitere Fischläden, im House of the Harbour Mosaic (I, XIV,
2). Das Gebäude wurde Ende der 1920er Jahre und 1938 ausgegraben.
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80 - Insula del Dioniso |
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81 - Insula dell'Aquila |
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82 - Mitreo delle Sette Porte |
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83 - Terme delle Sei Colonne |
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84 - Schola del traiano |
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85 - Angiportico delle Tabernae Finestrate |
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86 - Portico della Fontana a Lucerna |
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87 - Caupona di Alexander Helix |
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88 - Porta Marina |
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89 - Monumento Sepolcrale |
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90 - Santuario della Bona Dea |
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91 - Domus Fulminata |
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92 - Tomba di Cartilio Poplicola |
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93 - Terme della Marciana |
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94 - Sinagoga |
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95 - Domus |
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96 - Domus del Ninfeo |
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97 - Domus dei Dioscuri |
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98 - Insula del Graffito |
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99 - Insula delle Pareti Gialle |
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100 - Insula delle Muse |
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101 - Insula delle Volte Dipinte |
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102 - Case Giardino |
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103 - Terme Marittime |
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104 - Domus di Marte |
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105 - Tempio di Fabbri Navali |
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106 - Basilica Cristiana |
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107 - Casa del Mosaico del Porto |
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108 - Casa del Serapide |
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109 - Terme dei Sette Sapienti |
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Die Bäder der Sieben Weisen (III,X,2) sind ein öffentlicher Thermalanlage in der
römischen Stadt Ostia, erbaut zur Zeit Hadrians (erste Hälfte des zweiten
Jahrhunderts n. Chr. Die Bäder befanden sich in Regio III, dem westlichsten
Sektor der Stadt, und lagen zwischen dem Haus der Streitwagenfahrer (III, X, 1)
im Norden und dem Haus Serapis (III, X, 3) im Süden, wodurch sie den Bewohnern
dienten, wobei sich anhand der Lage der Eingänge ableiten lässt, dass sie auch
von Menschen genutzt werden konnten, die hier nicht lebten. Die Bäder verdanken
ihren Namen den Gemälden eines vom Frigidarium zugänglichen Raumes,
wahrscheinlich eines Ankleideraums, der die sieben griechischen Weisen
darstellt, die um 600 v. Chr. lebten und durch Schriften mit ihren Namen und
Herkunftsstädten identifiziert werden. Das Gebäude respektiert die übliche
Struktur der römischen Bäder, die das Vorhandensein eines oder mehrerer
Frigidarium, Tepidaria und Calidaria vorsahen; Zusätzlich zu diesen Haupträumen
gab es das Vestibül und die unterirdischen Räume, die dazu dienten, die heißen
Räume zu beheizen. Der Eingang, von dem aus man das Vestibül betritt, befindet
sich im großen Hof des sogenannten Hauses Serapis, direkt neben dem Sack, der
dem griechischen Gott gewidmet ist, der dem Gebäude seinen Namen gab. Das
Hauptfrigidarium, ursprünglich von einer Kuppel bedeckt, ist kreisförmig (12
Meter im Durchmesser), mit einem Mosaik aus schwarzen und weißen Ziegeln
gepflastert, mit Jagdszenen, in denen 15 Jäger erscheinen, und Pflanzenmotiven;
stammt aus dem Jahr 130 v. Chr., wurde jedoch in der Severischen Zeit
restauriert. Überreste eines feinen polychromen Mosaiks mit dargestellten
Pflanzendekorationen schmückten einige Wände des Frigidariums. Das zweite
Frigidarium hingegen bewahrt die Überreste eines Freskos, das Venus zeigt, die
aus dem Meer auftaucht. Die beheizten Räume, die sich durch die Verwendung von
an den Seiten durchbohrten Ziegeln erkennbar machen, um den Durchgang der
erhitzten Luft zu ermöglichen, befanden sich südlich des Frigidariums. Ein
Calidarium hatte Becken in drei Nischen, die mit Tonnengewölben bedeckt waren,
ein Tepidiarium hatte ein Mosaik auf dem Boden mit abgebildeten Amor und
Nereiden, während das Vestibül mit einem nackten Mann und einer Inschrift
gepflastert war.
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110 - Casa degli Aurighi |
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111 - Sacello delle tre Navate |
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112 -
Casa di Annio |
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113 - Terme della trinacria |
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114 - Caseggiato di Bacco e Arianna |
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115 - Mitreo del Palazzo Imperiale |
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116 - Terme del Palazzo Imperiale |
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117 - Mercati traianei |
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118 - Horrea dei Mensores |
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119 - Aula dei Mensores |
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120 - Terme del Mitra |
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121 - Area Sacra dei Templi Repubblicani |
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Die Area Sacra dei Templi Repubblicani (Heiliger Bereich der republikanischen
Tempel) ist ein bedeutendes, etwa dreieckiges Ausgrabungsfeld (Regio I, Insula
XV) aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. im archäologischen Park von Ostia Antica. Der
heilige Bezirk befand sich ursprünglich außerhalb der frühen Stadtmauern des
castrum (des alten römischen Militärlagers) an der antiken Straße nach Via della
Foce zur Mündung des Tiber. Das Areal wird am westlichen Ende von den
monumentalen Überresten des bedeutenden Tempio di Hercules Invictus (Tempel des
unbesiegten Herkules) dominiert, der unter Sulla errichtet und später mehrfach
(unter anderem in trajanischer Zeit) restauriert wurde. Der Herkuleskult spielte
in der Hafenstadt Ostia eine zentrale Rolle, insbesondere zum Segen
militärischer Expeditionen und Seeabenteuer, wie Stiftungen und Weihgaben von
Feldherrn im Tempel belegen.
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122 - Domus di Amore e Psiche |
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123 - Terme di Buticosus |
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124 - Horrea Epagathiana ed Epafroditiana |
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Die Horrea Epagathiana et Epaphroditiana sind eindeutig als Speicher
identifiziert, da sich dieser Name auf einer Inschrift über dem Eingang des
Gebäudes befindet. Der Bau gehörte den Freigelassenen Epagathus und Epaphroditus
und datiert um 145 bis 150 n. Chr. Der Speicher ist klein, ist aber im Hof mit
Mosaiken ausgestattet und besitzt Türen mit ausgeklügelten Verschlusssystemen,
so dass hier eventuell wertvolle Waren gelagert wurden. Der Bau ist noch heute
gut erhalten.
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125 - Museo
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Die Idee eines städtischen Museums, das alle ans Licht gebrachten Fundstücke der
langen Ausgrabungszeit zeigen sollte, entstand bereits unter Papst Pius IX. im
Jahre 1865. Verwirklicht wurde diese erst 1933. Die Sammlung enthält eine
Vielzahl von Portaits, die Persönlichkeiten Ostia antica zeigen, unter diesen
Philosophen und Mitglieder der kaiserlichen Familie, wie das Bildnis der
Faustina Maggiore und der Kopf Traians. Außerdem verwahrt das Museum eine
Sammlung von Skulpturen, darunter die Statute des Perseus, der den Kopf der
Medusa hält, eine Skulpturengruppe des Mithras, der einen Stier tötet, ein
Skulpturenpaar der Amor und Psyche. Daneben finden sich Sarkophage, Reliefs und
Kleinfunde aus u.a. Keramik und Glas.
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