ALLGEMEINES / GESCHICHTE

Ostia ist ehemalige Hafen Roms, 23 km vom Stadtzentrum entfernt an der damaligen Tibermündung. Der Legende nach wurde die Stadt im 7. Jahrhundert vom König Ancus Marcius gegründet; archäologisch nachweisen lässt sie sich aber erst ab ca. 350 v. Chr. Im späten 4. Jh.v.Chr. als kleine befestigte Kolonie auf der Südseite des Tibers gegründet, entwickelte sie sich mangels eines wirklichen Hafens zunächst nur langsam und diente primär der Sicherung der für Rom lebenswichtigen Tibermündung. Erst mit der Anlage eines gut funktionierenden Hafens unter Trajan, ca. 2 km nördlich des eigentlichen Stadtgebietes, erlebte die Stadt einen sprunghaften Aufschwung und entwickelte sich innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer bevölkerungsreichen Großstadt. Bereits ab dem späten 3. Jh.n.Chr. setzte ein  langsamer Niedergang durch die schrittweise Verlagerung der Handels- und Verwaltungsfunktionen zum Portus ein. Einen gravierenden Einschnitt bildeten schließlich die Germaneneinfälle des 5. Jhs.Das letzte Leben der bereits weitgehend  entvölkerten Stadt erlosch im 8. Jh.. Als der Tiber immer mehr Sand anschwemmte und die Küstenlinie weiter hinausschob, außerdem Roms Bedeutung gegenüber Konstantinopel und anderen Städten zurückging, geriet die antike Stadt ab dem 5. Jh. jahrhundertelang in Vergessenheit. Seit dem 19. Jh. wird sie in Ausgrabungen archäologisch erforscht. Die Ausgrabungen sind sehenswert und vermitteln einen umfassenden und anschaulichen Einblick in eine antike Stadt, die sich heute als malerische Ruinenlandschaft darstellt. In seiner Blütezeit hatte Ostia etwa 50.000 Einwohner und entsprechend ein Theater, Märkte, Tempel, Thermen und als Hafenstadt Kornspeicher und andere Lager.

             

Webseite: HIER (Italienisch)


KARTEN / INFOS
 

  1 - Ingresso agli Scavi di Ostia    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  2 - Necropoli di Porta Romana sulla Via Ostiense    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  3 - Porta Romana e Cinta Sillana    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  4 - Piazzale della Vittoria    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  5 - Magazzini Repubblicani    

Ursprünglich war die Taberne nach Süden ausgerichtet, auf einem kleinen Innenhof, umgeben von einem Portikus mit Tuffsäulen auf dem Decumanus- und Seitenstraßen. Später wurde der Portikus auf dem Decumanus nach außen durch kleine Räume verschlossen, mit Blick auf einen inneren Korridor, der verschont blieb. Später wurden die Innenräume für den Bau der Bäder der Cisiarii umgestaltet (II, II, 3). Ab dem Ende des ersten Jahrhunderts v. Chr., in einem fast retikulierten Werk, mit einigen Räumen, die ab der Mitte des ersten Jahrhunderts n. Chr. hinzugefügt wurden.

  6 - Terme dei Cisiarii    

Ein thermischer Komplex, der vermutlich der Wagenzunft (cisiarii) gehört, mit figürlichen schwarz-weißen Mosaiken, darunter der mit den Wagen, der dem Gebäude seinen Namen gibt. In den nach außen geöffneten Tabernas, an den Seiten der Serviceräume im südlichen Sektor, gab es zwei Thermopolien, ähnlich modernen Bars.

  7 - Horrea    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  8 - Sabazeo    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  9 - Terme di Nettuno    

Die Terme di Nettuno (Thermen des Neptun) (II, IV, 2) gehören zu den größten Thermen in Ostia und sind vor allem durch ihre reiche Ausstattung an Mosaiken bekannt. Der Bau wurde wahrscheinlich unter Kaiser Hadrian errichtet und ersetzte ältere Thermen. Die Bauarbeiten wurden eventuell erst unter Kaiser Marcus Aurelius abgeschlossen. Ausbesserungsarbeiten sind bis in das 4. Jahrhundert bezeugt. Es dürfte sich um die prachtvollsten Thermen der Stadt gehandelt haben. Die Anlage wurde 1888 unter Rodolfo Lanciani und dann 1909 und 1910 unter Dante Vaglieri freigelegt. Der Bau ist quadratisch (67 × 67 m). Der Eingang liegt an der Ostseite, von wo man in einen Vorraum kommt, bei dem sich Umkleideräume befinden. Von dort gelangt man in die eigentlichen Baderäume. Im Zentrum des Badetrakts befindet sich ein Saal (Nr. 4) mit einem schwarz-weißen Mosaik, das in der Mitte den Meeresgott Neptun zeigt und dem Bau seinen modernen Namen gab. Nördlich davon befindet sich das Frigidarium (Saal Nr. 5) mit jeweils einem Wasserbecken an beiden Kurzseiten. Hier stehen Granitsäulen mit korinthischen Marmorkapitellen. Wandnischen enthielten einst Statuen. Das schwarzweiße Mosaik zeigt Skylla im Zentrum. Das Mosaik in einem Saal im Süden (Nr. 3) zeigt Amphitrite, die Gemahlin des Neptun. Westlich schließt sich eine große Palästra an, die an drei Seiten von Säulen flankiert wird. Hier finden sich auch diverse Räume, deren Funktion nicht bekannt ist. In dem größten fand sich eine Statue der Sabina, der Gemahlin von Kaiser Hadrian.

  10 - Caserma dei Vigili    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt

Durch Inschriften sind mehrere Feuer bezeugt, die die Stadt erfassten. Aus diesem Grund gab es eine gut organisierte Feuerwehr. Die Kaserne der kaiserlichen Stadt- und Feuerwache (Caserma dei Vigili) wurde unter Domitian errichtet, unter Hadrian aber völlig neu erbaut. Die Kaserne besteht aus einem großen Hof, der von einer Portikus umgeben ist, hinter der sich wiederum die Räume befinden, in denen ca. 400 Feuerwehrleute lebten, die rund um die Uhr in Bereitschaft standen. Zu der Anlage gehörten Latrinen und auch Bäder. An der Westseite des Hofes gegenüber dem Haupteingang stand ein Tempel für den Kaiserkult. Er datiert in das Jahr 207 n. Chr. und war mit Mosaiken ausgestattet. Die Kaserne wurde um 250 n. Chr. aufgegeben.

  11 - Insula del Soffitto Dipinto    
 

Diese Insula (Wohnhaus) nimmt den zentralen Teil eines Blocks aus der Hadrian-Zeit (117–138 n. Chr.) ein, der sowohl für Wohn- als auch für Geschäftszwecke genutzt wurde und auf drei oder vier Stockwerke errichtet wurde, die über Außentreppen erreichbar sind. Ein überdachter Gang führte von der Straße zum Haus, der sich um ein Medium (Flur) zog, das von hohen Fenstern beleuchtet wurde, auf die die Zimmer blickten. Die Insula durchlief im Laufe der Zeit Transformationen, die die Schaffung kleiner, eigenständiger Wohnungen beinhalteten. Die bildlichen Verzierungen der Wände und einer Decke, die noch in zwei Räumen erhalten sind, lassen sich auf eine Renovierung am Ende des zweiten Jahrhunderts n. Chr. zurückführen, die den feinen Geschmack des damaligen Patrons widerspiegeln.

  12 - ????    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  13 - Caupona di Fortunato    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  14 - Memoria Cristiana    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  15 - Horrea di Hortensius    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  16 - Horrea dell'Artemide    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  17 - Porticato degli Archi trionfali    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  18 - Teatro    

Das Theater steht am Decumanus Maximus in der Mitte der Stadt. Durch eine Inschrift ist bekannt, dass ein erster Bau unter Augustus von Agrippa errichtet wurde. Zu dieser Zeit fasste das Theater maximal 3000 Zuschauer, jedoch wurde es später mehrfach vergrößert. Die Reste des jetzigen Baues stammen aus dem späten 2. Jahrhundert. Eine weitgehend rekonstruierte Bauinschrift berichtet, dass der Bau im Jahr 196 unter der Regierung von Septimius Severus und Caracalla renoviert wurde. Das Theater ist aus Ziegeln erbaut. Die halbrunde Fassade orientierte sich auf den Decumanus Maximus. Davor standen zwei Nymphäen, während sich hinter der Fassade im Halbrund unter den Zuschauerreihen 16 Läden befanden. Der Zuschauerraum und der Bühnenbereich waren einst reich mit Marmor verkleidet. Die Orchestra hatte einen marmornen Fußboden und die Bühne fünf Nischen, die auch mit Säulen aus Marmor geschmückt waren. Davon ist heute so gut wie nichts mehr erhalten. Das Theater wurde noch im späten 4. Jahrhundert erneuert. Der Bau in seiner heutigen Form wurde nach der Ausgrabung restauriert und wird weiterhin für Aufführungen genutzt.

  19 - Foro delle Corporazioni    

Der Platz der Korporationen (Piazzale delle Corporazioni (II,VII,4) befindet sich direkt hinter dem Theater und wurde mit diesem unter Augustus erbaut. Er ist ca. 110 × 80 m groß. Der Platz wird von einer Portikus gerahmt, hinter der sich wiederum 70 kleine Räume befinden. In diesen und davor fanden sich viele Mosaiken mit Hinweisen auf Handel. Die Inschriften nennen Korporationen, Reeder und Händler. In der Mitte des Platzes wurde unter Domitian ein Tempel errichtet. Die Funktion dieser Anlage ist unsicher. Vielleicht handelt es sich um Büros von Organisationen anderer Hafenstädte, in denen der Handel diskutiert und besprochen wurde. Tatsächlich werden in den Inschriften auf den Mosaiken Orte wie Alexandria oder Sabrata genannt.

  20 - Schola dell'Ara della Lupa    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  21 - Domus di Apuleius    
   

Das Haus Apuleius wurde 1885–1886 von Rodolfo Lanciani ausgegraben. Im Gebäude wurden trajanische oder hadrianische Mauerwerke und Antoninermauern erkannt (opus mixtum und opus latericium). Der Grundriss des Hauses aus dem zweiten Jahrhundert wirkt "pompeianisch" und könnte den Grundriss eines älteren Hauses widerspiegeln, doch herrscht große Unsicherheit bezüglich älterer Überreste. Einige Opus vittatum aus dem dritten oder vierten Jahrhundert sind ebenfalls zu sehen. Giovanni Becatti schreibt einige der schwarz-weißen Mosaike auf das frühe zweite Jahrhundert, die meisten auf die Mitte dieses Jahrhunderts und einige auf das frühe dritte Jahrhundert zurück.

  22 - Quattro Tempietti Repubblicani    
   

Die Vier Tempel (II, VIII, 2) sind vier kleine römische Tempel, die in Form und Größe identisch sind und sich in der Regio II der römischen Stadt Ostia befand. Diese vier kleinen Tempel, die miteinander ausgerichtet sind, aus dem Ende der republikanischen Zeit in Rom stammen und aus diesem Grund auch als vier republikanische Tempel bekannt sind, liegen im Osten neben dem großen Theater von Ostia, im Süden begrenzt von einer Reihe von Taberna-Tempeln (II, VIII, 1), im Westen von einem Wohnblock (II, VIII, 8) und im Norden von einem weiteren Block (II, VIII,8), das Mithraeum der Sieben Sphären (II,VIII,6) und das Domus von Apuleius (II,VIII,5). Die vier Tempel wurden 1885–1886 von Rodolfo Lanciani ausgegraben, während der große Platz vor den Tempeln in den Jahren 1911–1915 von Dante Vaglieri und Roberto Paribeni ausgegraben wurde. Nur der untere Teil der Tempel ist erhalten geblieben. Die älteste Phase ist ein Fundament aus Tuff und Pozzolana, 0,65 cm hoch, für vier Holztempel aus dem frühen zweiten Jahrhundert v. Chr.; die nächste Phase präsentiert Opus quasi reticulatum aus dem ersten Jahrhundert v. Chr. mit Rekonstruktionen aus einer späteren Periode. Der Komplex war vom Decumanus aus zugänglich, durch einen einfachen Korridor, der zwischen den Tabernas davor verlief. Die Tempel wurden auf einem großen Podium in Opus incertum (33,50 x 11,55, 1,20 hoch) mit Tuffrahmen errichtet. Er war von Süden aus über drei Treppen vor dem Podium und zwei seitliche Treppen zugänglich. Vor der Mitte des Podiums befindet sich ein mit Marmor verzierter Backsteinbrunnen. Die Tempel sind praktisch identisch: Die Pronaos jedes Tempels hatten insgesamt sechs Säulen, die Cella misst etwa 5,75 x 5,30, zwischen den Tempeln befinden sich Korridore mit Opus-Spicatum-Boden und Travertin-Schwellen, die nur in den beiden östlichsten Tempeln erhalten geblieben sind. Es wird angenommen, dass diese vier Tempel in einer ostianischen Inschrift aus dem ersten Jahrhundert v. Chr. erwähnt werden und daher als Tempel der Venus, Fortuna, Ceres und Spes, erbaut von Publius Lucilius Gamala, identifiziert werden können.

  23 - Mitreo delle Sette Sfere    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  24 - Grandi Horrea    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  25 - Tempio Collegiale    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  26 - Augustali    
   

Der Sitz der Augustalen in Ostia Antica ist ein gut erhaltenes antikes Gebäude aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. (erbaut unter Antoninus Pius oder Marcus Aurelius). Es diente vermutlich als Versammlungsort (Kult- und Brächesitz) der Seviri Augustales – eines Kollegiums von sechs Magistraten, die meist aus wohlhabenden Freigelassenen bestanden und den Kaiserkult organisierten und finanzierten. Das Gebäude verfügt über einen zentralen Innenhof mit Portikus und einem Wasserbecken in der Mitte. Im 4. Jahrhundert wurde ein Raum im Süden mit einer Apsis und edlem Marmor ausgestattet. Bei Ausgrabungen wurden dort mehrere Statuen von römischen Kaisern und deren Frauen entdeckt (darunter eine Statue von Vibia Sabina, der Frau Kaiser Hadrians).

  27 - Fullonica    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  28 - Tempio della Bona Dea    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  29 - Mitreo di Felicissimo    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  30 - Mitreo dei Serpenti    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  31 - Caseggiato del Sole    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  32 - Terme    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  33 - Insula dell'Invidioso    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  34 - Domus della Fortuna Annonaria    
     

Die Domus della Fortuna Annonaria (V,II,8) ist ein gut erhaltenes Haus aus dem zweiten Jahrhundert n. Chr. in der antiken Stadt Ostia. Der Name ist modern. Es handelt sich um ein typisches Beispiel eines Privathauses der hohen Kaiserzeit, das im Plan und Aufbau einige Unterschiede zu den Häusern der frühen Kaiserzeit aufweist, wie sie vor allem aus Pompeji bekannt sind. Das Haus hatte ein Peristyl als Mittelpunkt (und kein Atrium), es gab ein Nymphäum, was auch typisch für die hohe Kaiserzeit ist. Daneben spielt Marmor eine wichtige Rolle in der Dekoration des Hauses. Die Domus della Fortuna Annonaria ist wahrscheinlich unter Antoninus Pius errichtet worden. Es gab mehrere Umbauten, die letzten datieren in die zweite Hälfte des vierten Jahrhunderts. Das Haus ist 18,7 × 41,5 m groß und nimmt eine Fläche von etwa 752 m² ein. Es hatte einst mindestens zwei Stockwerke. Das Haus entwickelte sich aus einem Mietshaus, flavischer Zeit, wobei einige Läden, die sich ursprünglich zur Straße orientierten in das Haus eingeschlossen wurden, während der Eingang zur Straßenseite geschlossen wurde. Den Haupteingang des Hauses an der Längsseite im Norden schmücken zwei Marmorsäulen. Von dort gelangt man in das Vestibulum und von dort direkt in das Peristyl (Garten), das an drei Seiten von Säulen umgeben ist. In der Mitte befindet sich ein Wasserbecken und an der Rückwand, die nicht mit Säulen geschmückt ist, befindet sich eine Nische für eine Statue. Die Säulen bestehen aus Travertin und waren einst stuckiert. Auf der rechten Seite befindet sich ein Triforium, dessen Eingang mit drei Bögen und zwei Säulen dekoriert ist. Das Triforium hat auf der linken Seite eine Nymphäum mit Nischen, die einst sicherlich Statuen enthielten. Der ganze Saal war einst mit Marmor verkleidet. Die dem Eingang gegenüber liegende Wand ist eine Apsis mit der Nische für eine Statue. Um das Peristyl befinden sich verschiedene Räume. Eine Treppe belegt ein weiteres Stockwerk. Das Haus hatte eine eigene Latrine. Gegenüber vom Triforium befindet sich ein Raum, der mit einem schwarz-weißen Mosaik dekoriert ist. Es zeigt vor allem Tiere und mythologische Szenen, wie Theseus in der Mitte oder die Wölfin, die Romulus und Remus säugt. Ein daneben liegender Raum hat einen Fußboden aus Marmor in verschiedenen Farben. Das Haus war reich mit Marmorskulpturen ausgestattet, von denen 19 zumindest zum Teil erhalten sind.

  35 - Terme    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  36 - Molini    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  37 - Domus della Medusa    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  38 - Porta Laurentina    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  39 - Tempio di Bellona    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  40 - Schola degli Hastiferi    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  41 - Tempio della Magna Mater    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  42 - Mitreo degli Animali    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  43 - Terme di Faro    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  44 - Caseggiato dell'Ercole Bambino    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  45 - Fullonica    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  46 - Caupona del Pavone    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  47 - Domus dei Pesci    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  48 - Domus delle Colonne    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  49 - Ninfeo degli Eroti    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  50 - Terme del Foro    
 

Südöstlich des Forums befindet sich eines der größten Bäder Ostias, die Forumbäder. Die Gesamtfläche beträgt ca. 3200 Quadratmeter. Das Gebäude wurde Anfang des 19. Jahrhunderts und wahrscheinlich auch zu anderen Zeitpunkten geplündert. Die letzte Ausgrabung fand über einen langen Zeitraum statt, in den Jahren 1920–1941. Einige kleinere Arbeiten wurden 1959 und 1980 durchgeführt. Die Bäder wurden im dritten Viertel des zweiten Jahrhunderts, um 160 n. Chr., von Marcus Gavius Maximus, praefectus praetorio, erbaut. Restaurierungen, finanziert von Flavius Octavius Victor, praefectus annonae erfolgten irgendwann nach 331 n. Chr. (möglicherweise dieselbe wie die konstantinische Phase). Weitere folgten unter der Herrschaft von Theodosius (379–395 n. Chr.), wahrscheinlich finanziert von Ragonius Vincentius Celsus, praefectus annonae in den Jahren 385–389 n. Chr.

  51 - Forica    

Die Forica in Ostia Antica ist eine gut erhaltene antike öffentliche Toilettenanlage. Sie befindet sich nahe den Terme del Foro (Forum-Thermen) in einem Bereich, der zuvor aus Geschäften bestand. Die Installation erfolgte vermutlich im Zuge von Reparaturarbeiten an den Thermen im späten 4. Jahrhundert n. Chr. (Spätantike). Entlang der Wände sind steinerne beziehungsweise marmorne Sitzbänke mit runden Öffnungen erhalten. Die Sitze waren dicht nebeneinander angeordnet, es gab keine Trennwände. Unter den Sitzöffnungen floss kontinuierlich Frischwasser durch einen Kanal, um die Notdurft wegzuspülen. Eine kleine Rinne (Waschrinne) vor den Sitzen diente dazu, den Reinigungsschwamm (den man an einem Stock befestigte, das xylospongium) in fließendem Wasser auszuwaschen. Neben dem Eingang beziehungsweise den Türpfosten befand sich ein kleines Wasserbecken zum Händewaschen.

  52 - Caseggiato dei triclini    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  53 - Tempio di Roma e Augusto    
 

Der Tempel von Rom und Augustus war ein Tempel, der der Göttin Roma und dem vergöttlichten Kaiser Augustus gewidmet war und sich auf der Südseite des Forums der römischen Stadt Ostia befand. Der Tempel wurde bei Ausgrabungen zwischen 1921 und 1923 von Guido Calza entdeckt, aber diese Entdeckung wurde erst 1929 gemeldet. Der Tempel, der im ersten Teil der Herrschaft von Augustus' Nachfolger Tiberius (14–37 n. Chr.) errichtet und der Göttin Rom sowie dem vergöttlichten Kaiser Augustus geweiht ist, überblickt das Forum gegenüber Hadrians Kapitolium. Von dem Tempel, von dem angenommen wird, dass er 16 Meter hoch war und mit Marmor bedeckt sein muss, sind die Überreste von Korridoren und kleinen unterirdischen Räumen aus Opus reticulatum erhalten, ebenso wie die Statue des Sieges in Flug, die sich wahrscheinlich auf dem Firsten des Deckes befand. Die Cella war über Seitentreppen zugänglich, wahrscheinlich weil die Vorderseite des Tempels als Plattform für das Sprechen von Herolden, Rednern oder Richtern genutzt wurde. Während Hadrians Herrschaft wurden auf beiden Seiten des südlichen Ende des Tempels zwei Backsteinbögen errichtet. Diese ließen nur Fußgänger passieren.

  54 - Capitolium    

Das Kapitolium ist ein römischer Tempel im Regio I des archäologischen Gebiets Ostia, Rom. Es war der Haupttempel der Stadt, der der kapitolinischen Triade geweiht war. Das Gebäude ist deutlich sichtbar, da es über alle anderen Ruinen hinausragt, und befindet sich in dem Gebiet, das früher vom republikanischen Castrum eingenommen wurde, an der Kreuzung von Cardo und Decumanus maximus. Das Kapitolium wurde im Jahr 120 n. Chr. während der Herrschaft von Kaiser Hadrian errichtet, der die Erweiterung von Ostia und die Anordnung des Forums in Auftrag gab, wie die Ziegelstempel auf den für den Bau des Tempels verwendeten Ziegelsteinen zeigen. Das Gebäude war der kapitolinischen Triade gewidmet, bestehend aus Jupiter, Juno und Minerva, wie es in den römischen Kolonien üblich war. Nach 394, als das Christentum als offizielle Religion des Römischen Reiches angenommen wurde, wurde der Tempel geschlossen und verlassen, wurde er wegen der wertvollen Marmorqualitäten, mit denen er bedeckt war, bald Ziel von Überfällen. Die Zerstörung der Stadt erfolgte systematisch ab dem neunten Jahrhundert, bis sie durch die Überschwemmungen des Tiber mit Trümmern bedeckt wurde. Das Kapitolium blieb zusammen mit dem Theater eines der wenigen sichtbaren Überreste. Der Tempel wurde in ein Schafstall umgewandelt und erhielt wegen seiner Backsteinstruktur den Namen "rotes Haus". Nach Beginn der Ausgrabungen im antiken Ostia, die 1802–1804 stattfanden, wurde das Kapitolium zunächst als Kurie identifiziert, dann als Jupiter-Tempel von Antonio Nibby in Vulkan, dessen Kult in der Stadt weit verbreitet war, von Carlo Ludovico Visconti, und dann wurde es tatsächlich als das der Triade geweihte Gebäude anerkannt, dank der Entdeckung einer Votivtafel.

  55 - Thermopolium    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  56 - Porta e Mura del Castrum    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  57 - Caseggiato del Molino    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  58 - Sacello del Silvano    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  59 - Casa di Diana    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  60 - Mitreo di Lucrezio Menandro    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  61 - Insula di Giove e Ganimede    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  62 - Insula di Bacco Fanciullo    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  63 - Insula dei Dipinti    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  64 - Casa dei Dolii    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  65 - Cardo Massimo    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  66 - Caseggiato dei Misuratori del Grano    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  67 - Via Tecta    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  68 - Piccolo Mercato    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  69 - Curia    

Westlich der nördlichen Hälfte des Forums befindet sich ein öffentliches Gebäude: die Kurie, der Versammlungsort der 100 Mitglieder des Stadtrats (ordo decurionum). Das Gebäude wurde in den Jahren 1802–1804 und 1920–1922 ausgegraben.

  70 - Caseggiato del Larario    

Das Haus des Lararium wurde um 120 n. Chr. aus Ziegeln erbaut. Das Erdgeschoss wird größtenteils von Geschäften eingenommen. Diese konnten von der Straße und aus einem Innenhof betreten werden. An der Süd- und Westfassade befinden sich Vestibüle. Die Anordnung wurde mit dem orientalischen Basar verglichen.

  71 - Domus del Tempio Rotondo    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  72 - Basilica    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  73 - Tempio Rotondo    
   

Der Tempio Rotondo („Rundtempel“) wurde schon 1802 bis 1804 ergraben und ist heute leider schlecht erhalten. Er besteht aus einem großen Vorhof und dem eigentlichen Tempelbau, der rund angelegt ist. Der Tempel wurde wohl unter Severus Alexander (222–235 n. Chr.) oder Gordian III. (238–244 n. Chr.) errichtet. Sein prominenter Ort in der Mitte der Stadt und seine Größe lassen keinen Zweifel daran, dass es ein wichtiger Kultbau in der Stadt war. Im runden Tempel befinden sich sieben Nischen, sicherlich für Statuen. Im Tempel wurden Plastiken von Severus Alexander und Gordian III. gefunden, so dass vermutet wurde, dass der Bau dem Kaiserkult diente.

  74 - Tempio Collegiale    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  75 - Domus di Giove Fulminatore    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  76 - Terme    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  77 - Insula del Sacello di Iside    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  78 - Macellum    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  79 - Taberna dei Pescivendoli    
 

Die Geschäfte der Fischhändler wurden am Decumanus Maximus im nördlichen Portikus des Macellum (IV,V,2), dem zentralen Markt für Fisch, Fleisch und Gemüse, eingerichtet. Sie sind eine Ergänzung aus der ersten Hälfte des dritten Jahrhunderts n. Chr. (opus vittatum). Sie befinden sich an einer der verkehrsreichsten Kreuzungen Ostias, der Kreuzung des Castrums. Gegenüber der Straße befinden sich weitere Fischläden, im House of the Harbour Mosaic (I, XIV, 2). Das Gebäude wurde Ende der 1920er Jahre und 1938 ausgegraben.

  80 - Insula del Dioniso    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  81 - Insula dell'Aquila    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  82 - Mitreo delle Sette Porte    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  83 - Terme delle Sei Colonne    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  84 - Schola del traiano    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  85 - Angiportico delle Tabernae Finestrate    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  86 - Portico della Fontana a Lucerna    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  87 - Caupona di Alexander Helix    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  88 - Porta Marina    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  89 - Monumento Sepolcrale    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  90 - Santuario della Bona Dea    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  91 - Domus Fulminata    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  92 - Tomba di Cartilio Poplicola    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  93 - Terme della Marciana    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  94 - Sinagoga    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  95 - Domus    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  96 - Domus del Ninfeo    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  97 - Domus dei Dioscuri    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  98 - Insula del Graffito    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  99 - Insula delle Pareti Gialle    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  100 - Insula delle Muse    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  101 - Insula delle Volte Dipinte    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  102 - Case Giardino    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  103 - Terme Marittime    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  104 - Domus di Marte    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  105 - Tempio di Fabbri Navali    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  106 - Basilica Cristiana    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  107 - Casa del Mosaico del Porto    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  108 - Casa del Serapide    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  109 - Terme dei Sette Sapienti    
     

Die Bäder der Sieben Weisen (III,X,2) sind ein öffentlicher Thermalanlage in der römischen Stadt Ostia, erbaut zur Zeit Hadrians (erste Hälfte des zweiten Jahrhunderts n. Chr. Die Bäder befanden sich in Regio III, dem westlichsten Sektor der Stadt, und lagen zwischen dem Haus der Streitwagenfahrer (III, X, 1) im Norden und dem Haus Serapis (III, X, 3) im Süden, wodurch sie den Bewohnern dienten, wobei sich anhand der Lage der Eingänge ableiten lässt, dass sie auch von Menschen genutzt werden konnten, die hier nicht lebten. Die Bäder verdanken ihren Namen den Gemälden eines vom Frigidarium zugänglichen Raumes, wahrscheinlich eines Ankleideraums, der die sieben griechischen Weisen darstellt, die um 600 v. Chr. lebten und durch Schriften mit ihren Namen und Herkunftsstädten identifiziert werden. Das Gebäude respektiert die übliche Struktur der römischen Bäder, die das Vorhandensein eines oder mehrerer Frigidarium, Tepidaria und Calidaria vorsahen; Zusätzlich zu diesen Haupträumen gab es das Vestibül und die unterirdischen Räume, die dazu dienten, die heißen Räume zu beheizen. Der Eingang, von dem aus man das Vestibül betritt, befindet sich im großen Hof des sogenannten Hauses Serapis, direkt neben dem Sack, der dem griechischen Gott gewidmet ist, der dem Gebäude seinen Namen gab. Das Hauptfrigidarium, ursprünglich von einer Kuppel bedeckt, ist kreisförmig (12 Meter im Durchmesser), mit einem Mosaik aus schwarzen und weißen Ziegeln gepflastert, mit Jagdszenen, in denen 15 Jäger erscheinen, und Pflanzenmotiven; stammt aus dem Jahr 130 v. Chr., wurde jedoch in der Severischen Zeit restauriert. Überreste eines feinen polychromen Mosaiks mit dargestellten Pflanzendekorationen schmückten einige Wände des Frigidariums. Das zweite Frigidarium hingegen bewahrt die Überreste eines Freskos, das Venus zeigt, die aus dem Meer auftaucht. Die beheizten Räume, die sich durch die Verwendung von an den Seiten durchbohrten Ziegeln erkennbar machen, um den Durchgang der erhitzten Luft zu ermöglichen, befanden sich südlich des Frigidariums. Ein Calidarium hatte Becken in drei Nischen, die mit Tonnengewölben bedeckt waren, ein Tepidiarium hatte ein Mosaik auf dem Boden mit abgebildeten Amor und Nereiden, während das Vestibül mit einem nackten Mann und einer Inschrift gepflastert war.

  110 - Casa degli Aurighi    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  111 - Sacello delle tre Navate    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  112 - Casa di Annio    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  113 - Terme della trinacria    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  114 - Caseggiato di Bacco e Arianna    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  115 - Mitreo del Palazzo Imperiale    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  116 - Terme del Palazzo Imperiale    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  117 - Mercati traianei    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  118 - Horrea dei Mensores    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  119 - Aula dei Mensores    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  120 - Terme del Mitra    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  121 - Area Sacra dei Templi Repubblicani    
 

Die Area Sacra dei Templi Repubblicani (Heiliger Bereich der republikanischen Tempel) ist ein bedeutendes, etwa dreieckiges Ausgrabungsfeld (Regio I, Insula XV) aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. im archäologischen Park von Ostia Antica. Der heilige Bezirk befand sich ursprünglich außerhalb der frühen Stadtmauern des castrum (des alten römischen Militärlagers) an der antiken Straße nach Via della Foce zur Mündung des Tiber. Das Areal wird am westlichen Ende von den monumentalen Überresten des bedeutenden Tempio di Hercules Invictus (Tempel des unbesiegten Herkules) dominiert, der unter Sulla errichtet und später mehrfach (unter anderem in trajanischer Zeit) restauriert wurde. Der Herkuleskult spielte in der Hafenstadt Ostia eine zentrale Rolle, insbesondere zum Segen militärischer Expeditionen und Seeabenteuer, wie Stiftungen und Weihgaben von Feldherrn im Tempel belegen.

  122 - Domus di Amore e Psiche    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  123 - Terme di Buticosus    
bild folgt bild folgt bild folgt bild folgt
  124 - Horrea Epagathiana ed Epafroditiana    
   

Die Horrea Epagathiana et Epaphroditiana sind eindeutig als Speicher identifiziert, da sich dieser Name auf einer Inschrift über dem Eingang des Gebäudes befindet. Der Bau gehörte den Freigelassenen Epagathus und Epaphroditus und datiert um 145 bis 150 n. Chr. Der Speicher ist klein, ist aber im Hof mit Mosaiken ausgestattet und besitzt Türen mit ausgeklügelten Verschlusssystemen, so dass hier eventuell wertvolle Waren gelagert wurden. Der Bau ist noch heute gut erhalten.

125 - Museo

Die Idee eines städtischen Museums, das alle ans Licht gebrachten Fundstücke der langen Ausgrabungszeit zeigen sollte, entstand bereits unter Papst Pius IX. im Jahre 1865. Verwirklicht wurde diese erst 1933. Die Sammlung enthält eine Vielzahl von Portaits, die Persönlichkeiten Ostia antica zeigen, unter diesen Philosophen und Mitglieder der kaiserlichen Familie, wie das Bildnis der Faustina Maggiore und der Kopf Traians. Außerdem verwahrt das Museum eine Sammlung von Skulpturen, darunter die Statute des Perseus, der den Kopf der Medusa hält, eine Skulpturengruppe des Mithras, der einen Stier tötet, ein Skulpturenpaar der Amor und Psyche. Daneben finden sich Sarkophage, Reliefs und Kleinfunde aus u.a. Keramik und Glas.


Sonstige (z.zt. ohne zuordnung)
       
       
   

Fotos, texte, Grafiken: JHreisen - Wikipedia / Daten und Links ohne Gewähr (09.2026)