ponte garibaldi

Die Ponte Garibaldi ist eine Brücke, die das Lungotevere De 'Cenci mit der Piazza Giuseppe Gioachino Belli in Rom im Rioni Regola und Trastevere verbindet. Die 120 m lange Brücke war ursprünglich als Eisenbahnbrücke gedacht. Die Brücke wurde vom Architekten Angelo Vescovali entworfen und zwischen 1884 und 1888 gebaut. Sie ist Giuseppe Garibaldi gewidmet, dem "Held zweier Welten" und einer der Väter der italienischen Vereinigung. Die vergrösserte Brücke wurde 1959 freigegeben, um die Erweiterung der Stadt in Richtung Trastevere zu erleichtern.

       

PONTE GUISEPPE MAZZINI

Ponte Giuseppe Mazzini, auch bekannt als Ponte Mazzini, ist eine Brücke, die Lungotevere dei Sangallo mit Lungotevere della Farnesina in Rom (Italien), in der Rioni Regola und Trastevere verbindet. Die 106 m lange Brücke hat 3 Bögen und wurde von den Ingenieuren Viani und Moretti entworfen und zwischen 1904 und 1908 gebaut. Sie ist Giuseppe Mazzini gewidmet, einem der Macher der italienischen Vereinigung. Die Brücke verbindet Via della Lungara mit via Giulia. Früher wurde die Brücke auch Ponte Gianicolense genannt, in Erinnerung an die alte Brücke mit dem gleichen Namen.

       
   

PONTE MILVIO
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PONTE PRINCIPE AMADEO

Ponte Principe Amedeo Savoia Aosta, auch bekannt als Ponte Principe oder Ponte PASA, ist eine Brücke, die Lungotevere dei Sangallo mit der Piazza Della Rovere in Rom (Italien), in der Rioni Ponte, Trastevere und Borgo verbindet. Die Brücke hat 3 Backstein-Arkaden, die mit weißem Marmor bedeckt sind. Zwischen den Arkaden befinden sich zwei einspurige Fenster mit abgerundeten Bögen. Die Arkaden teilen den Tiber in 3 Zweige durch 2 Säulen, die vage wie Schiffe aussehen. Die Brücke Es verbindet die Basilika San Giovanni dei Fiorentini und das Gebiet des Corso Vittorio Emanuele II mit dem Tunnel, der die Via Aurelia durch die Via di Gregorio VII führt. Die Brücke ist Prinz Amedeo von Savoyen-Aosta gewidmet, Vizekönig von Äthiopien. Der Bau der Brücke wurde der Firma Stoelker durchgeführt, während der Entwurf von der Stadt Rom realisiert wurde. Die Brücke wurde 1942 nach 34 Monaten Bauzeit und mehreren Unterbrechungen fertiggestellt. Während des Baus wurde eine provisorische Eisenbrücke errichtet, um weiterhin den straßenverkehr zu ermöglichen.

             


PONTE SANT' ANGELO

Ihr heutiger Name geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Sie wird zum einen deswegen Engelsbrücke genannt, weil sie direkt auf die Engelsburg zuführt, zum anderen weil eine Reihe von Engelsstatuen auf ihr aufgestellt sind. Die zehn prachtvollen Engel im Barockstil wurden von Gianlorenzo Bernini und seinen Schülern geschaffen, dessen Werke das römische Stadtbild bis heute entscheidend mitprägen. Die Engel tragen alle Symbole, die mit der Passionsgeschichte verbunden sind, u.a. das Kreuz, die Dornenkrone und die Lanze. Die Statuen auf der Brücke sind allerdings nur Kopien. Die Originale stehen heute in der Kirche Sant’ Andrea delle Fratte. Am Eingang der Brücke sind zudem Statuen der Apostel Paulus und Petrus aus der Mitte des 16. Jahrhunderts zu sehen. Ursprünglich bestand die Brücke aus drei geschwungenen Bögen; im 17. Jahrhundert wurden an den Brückenköpfen zwei kleinere Bögen ergänzt. Ursprünglich wurde die Brücke, die in der Antike als die schönste der Welt galt, von Kaiser Hadrian gebaut. Er wollte mit ihr das Marsfeld direkt mit seinem Mausoleum verbinden lassen. Die Einweihung der ehemals Pons Aelius benannten Tiberbrücke fand im Jahre 134 n. Chr. statt. Die Engelsbrücke stellte eine der Hauptbrücken Roms dar. Gerade in den so genannten Heiligen Jahren kamen unvorstellbar viele Pilger nach Rom, um sich die versprochenen Ablässe ihrer Sünden zu sichern. Die engen Tiberbrücken stellten dann wahre Nadelöhre dar. Das Gedränge der Pilger über die Engelsbrücke mitten durch die Stände von Krämern, Gauklern und Handwerkern wird von zahlreichen Chronisten in den farbenprächtigsten Metaphern geschildert. Am frühen Abend des 19. September 1450 kam es durch das Scheuen einiger Pferde und Maultiere, durch das unaufhörliche Nachrücken der Menschenmassen und die Rücksichtslosigkeit einer Reihe von Händlern zu insgesamt 172 Toten. Papst Nikolaus V. ließ daraufhin alle Stände und Buden von der Engelsbrücke beseitigen und befahl, dass ein ungehinderter Durchgang gewährleistet sein müsse.Ihrer zentralen Lage verdankt die Engelsbrücke auch die zweifelhafte Ehre, dass sich hier nicht nur eine Hinrichtungsstätte befand, sondern dass auch nicht selten die Köpfe oder andere Gliedmassen von Verbrechern oder berüchtigten Gegnern der Päpste zur Abschreckung aufgestellt wurden. So wurde etwa am 24. Dezember des Jahres 1585 der Kopf des Räuberhauptmannes Giovanni Valente an der Ponte Sant'Angelo für alle gut sichtbar aufgestellt. Unter Papst Sixtus V. seien der Legende nach gar mehr Banditenköpfe zu sehen gewesen als Melonen auf dem Markt.

       
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PONTE SISTO

Ponte Sisto ist eine steinerne Straßenbrücke in der Altstadt von Rom mit einer Länge von 105 m und einer Breite von 20 m. Die Brücke wurde als Ersatz für eine etwas weiter stromaufwärts befindliche verfallene Brücke aus der Antike erbaut, deren Name bislang nicht geklärt ist. Je nach Quelle wird sie als Pons Aurelius, Pons Agrippae oder Pons Antoninus bezeichnet. Die herrschende Meinung geht davon aus, dass sie während des Hochwassers von 792 zerstört wurde. Möglicherweise wurde sie bereits beim Hochwasser 589 stark beschädigt. Die Brücke wurde in den Jahren von 1473 bis 1479 nach Plänen des Architekten Baccio Pontelli (strittig) erbaut. Sie verbindet die Via Giulia über die Via del Pettinari links des Tibers mit der Piazza Trilussa in Trastevere. Sie hat vier Bögen. In der Mitte befindet sich ein runder Durchlass fast unterhalb der Balustrade zwischen dem zweiten und dritten Bogen, damit die Brücke bei Hochwasser mehr Wasser durchleiten kann. Die Brücke wurde durch einen Nachlass des Kardinals Torquemada, der an die Dominikaner der Kirche San Maria sopra Minerva ging, finanziell möglich gemacht. Sie entstand auf Betreiben von Papst Sixtus IV. (1471–1484), der für das Heilige Jahr 1475 einen großen Pilgeransturm befürchtete und daher die Infrastruktur Roms verbessern wollte. Er verfügte für dieses Jahr, dass die Pilger einem bestimmten Verkehrsstrom folgen sollten, um einen Verkehrsinfarkt zu vermeiden. Die Brücken sollten nur im Einbahnsystem benutzt werden: Die Engelsbrücke sollte nur in Richtung Petersdom verwendet werden. Auf dem Rückweg sollten die Pilger die Via della Lungara bis zum Tiber nehmen und dann am Ufer entlanglaufen, um den Ponte Sisto zu benutzen. Die Brücke ist heute allein Fußgängern vorbehalten. Die nächste Brücke im Norden ist der Ponte Giuseppe Mazzini, die nächste im Süden der Ponte Garibaldi. Vom 17. bis 19. Jahrhundert befand sich ein Brunnen namens Fontana di Ponte Sisto am Brückenkopf auf der Seite nach Trastevere. Dieser befindet sich nun auf der Piazza Trilussa.

       

PONTE VITTORIO EMANUELE II

Die Ponte Vittorio Emanuele II wurde ab 1886 nach Plänen des Architekten Ennio De Rossi errichtet. Die Bauarbeiten verzögerten sich und die Einweihung der Brücke erfolgte erst 1911. Die Brücke verbindet das östlich des Tiber liegende historische Zentrum von Rom mit dem westlich des Tiber liegenden Stadtteil Borgo und der Vatikanstadt. An der östlichen Seite liegt die Piazza Pasquale Paoli mit der nach Osten weiterführenden Straße Corso Vittorio Emanuele II. Neben der Brücke im Flussbett des Tibers sind die Reste der ehemals dort befindlichen Römerbrücke Pons Neronianus zu erkennen. Die Brücke überspannt den Tiber in drei Bögen mit einer Länge von 108 Metern. An den jeweiligen Brückenenden befinden sich hohe Marmorsockel, auf denen kolossale Siegerbronzefiguren, je eine geflügelte Viktoria, stehen. Auf den Brückenpfeilern sind Marmorstatue aus Travertin errichtet. Das Gesamtensemble erinnert an das zeitgleich eingeweihte Nationaldenkmal Monumento a Vittorio Emanuele II.

            
           
            
          

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